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Immer mehr Präfekturen melden Höchststände bei den Neuinfektionen

Zahl der Covid-19-Patienten mit schweren Symptomen steigt in Japan deutlich an

Die Zahl der Covid-19-Patienten mit schweren Symptomen ist in Japan am Sonntag auf 1.050 angestiegen.

Damit übertrifft der 2. Mai den bisherigen Höhepunkt, der am 27. Januar gemeldet wurde, als mehrere Präfekturen unter Ausnahmezustand standen.

Zahl der Covid-19-Patienten mit schweren Symptomen steigt immer weiter an

Die Zahl der Covid-19-Patienten, die mit schweren Symptomen zu kämpfen haben, stieg in Japan gegenüber Samstag auf 30 an.

Tokyo meldete am Sonntag insgesamt 879 neue Infektionen, am Samstag meldete Japans Hauptstadt mit 1.050 Infektionen den höchsten Stand seit über drei Monaten. Der Sieben-Tage-Durchschnitt stieg damit von 727,1 in der vergangenen Woche auf 833,1

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Osaka meldete 1.057 neue Infektionen, einen Tag nachdem mit 1.262 Infektionen so viele wie noch nie gemeldet wurden. Die Zahlen dürften allerdings etwas höher liegen, da am Wochenende nicht so viel getestet wird.

Osakas Krankenhäuser könnten mittlerweile keine neuen Covid-19-Patienten mehr behandeln, was dazu führt, dass viele Menschen zu Hause auf eine Behandlung warten.

Auch die Präfekturen Hokkaido, Okayama und Ishikawa meldeten am Sonntag neue Rekordzahlen bei den Neuinfektionen.

Tokyo, Osaka, Kyoto und Hyogo befinden sich seit einer Woche im Ausnahmezustand, der bis zum 11. Mai andauern soll. Der Ausnahmezustand sieht strengere Maßnahmen als der vorherige vor, darunter auch die Schließung von Restaurants, die Alkohol ausschenken.

Kritik am Ausnahmezustand

Gesundheitsexperten haben mittlerweile kritisiert, dass der Zeitraum der Maßnahme zu kurz ist angesichts steigender Infektionszahlen. Yasutoshi Nishimura, der Minister, der für die Reaktion der Regierung auf das Coronavirus verantwortlich ist, sagte zu dieser Kritik, dass es noch so früh ist, über eine Verlängerung nachzudenken.

„Die Präfekturen befinden sich zurzeit in einem Tauziehen zwischen den Auswirkungen des Ausnahmezustands und der höheren Übertragbarkeit der Corona-Mutationen“, so Nishimura auf einer Pressekonferenz.

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