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Coronamaßnahmen helfen gegen Grippewelle

Zahl der Grippepatienten bleibt in Japan auf ungewöhnlich niedrigem Niveau

Die Zahl der Grippepatienten in Japan bleibt in diesem Jahr auf einem ungewöhnlich niedrigen Niveau, was laut eines Sprechers des Gesundheitsministeriums darauf zurückzuführen ist, dass Maßnahmen gegen die Infektion mit dem Coronavirus Wirkung zeigen.

Nach Angaben des Ministeriums wurden in den zwei Wochen bis zum 13. September nur sieben Grippeinfektionen gemeldet.

Kaum Grippepatienten gemeldet

Die Zahl beträgt weniger als ein Tausendstel der Gesamtzahl im Vorjahr und etwa ein Hundertstel des Jahresdurchschnitts.

Im September jedes Jahres gibt das Ministerium die Zahl der Grippepatienten heraus, nachdem es Meldungen aus etwa 5.000 medizinischen Einrichtungen in ganz Japan bekommen hat.

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In diesem Jahr belief sich die Zahl in der Woche vom 6. September auf drei und in der darauffolgenden Woche auf vier Patienten. Es gab zwei Patienten in der Präfektur Chiba und je einen in den Präfekturen Gifu, Kyoto, Osaka, Hyogo und Okinawa.

In der ersten Septemberwoche des vergangenen Jahres waren es dagegen 3.813 und in der zweiten Woche 5.738, insgesamt also 9.551 Patienten. In gewöhnlichen Jahren liegt die Gesamtzahl in diesem Zeitraum bei mehreren hundert bis 2.000.

Hygienemaßnahmen und Einreiseverbot sind die Hauptgründe

Ein Sprecher des Ministeriums erklärte, dass die erhöhte Aufmerksamkeit für die Hygiene unter den Menschen offenbar dazu führt, dass es noch keine Grippewelle in diesem Jahr gibt.

Die geschätzte Zahl der Grippepatienten in der letzten Saison, von September letzten Jahres bis April dieses Jahres, ist gegenüber dem Vorjahr um etwa 40 Prozent auf etwa 7,29 Millionen gesunken. Der Rückgang spiegelt offenbar die Bemühungen der Menschen wieder, eine Infektion mit dem Coronavirus nach der Entdeckung der ersten Infektion in Japan im Januar zu verhindern, so der Sprecher.

Der Rückgang sei auch darauf zurückzuführen, dass die Zahl der Besucher aus dem Ausland aufgrund von Einreisebeschränkungen stark zurückgegangen sei. Insbesondere die Zahl der Besucher aus der südlichen Hemisphäre, die sich vor Kurzem in der Wintersaison befand, war gering, stellt der Sprecher fest.

Dennoch ist es schwierig, den Verlauf der Influenza-Infektion in dieser Saison vorherzusagen, da sich die Krankheit gewöhnlich im November und Dezember ausbreitet und im Januar und Februar ihren Höhepunkt erreicht.

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