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Anstieg der Zahl schwer erkrankter Menschen erwartet

Gesundheitsexperten befürchten einen Mangel an Krankenhausbetten und geschultem Personal

Mitarbeiter des Gesundheitswesens in Japan befürchten, dass den Krankenhäusern während der „zweiten Welle“ Coronavirusinfektionen bald Betten, geschultes Personal und Geräte zur Behandlung schwer kranker COVID-19-Patienten fehlen könnten.

Das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Wohlfahrt gab am 31. Juli bekannt, dass 39 der 47 Präfekturen Japans in der Woche bis zum 29. Juli einen Anstieg der Zahl der neu ins Krankenhaus eingewiesenen Coronavirus-Patienten gemeldet haben.

Belegungsrate der Krankenhäuser steigt

In den Präfekturen Saitama und Osaka lag die Belegungsrate der Krankenhausbetten bei über 40 Prozent.

In 12 Präfekturen, darunter Aichi, Shiga, Fukuoka und Okinawa, stieg die Bettenbelegungsrate gegenüber der Vorwoche um 10 Prozentpunkte oder mehr.

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In der Präfektur Aichi lag die Rate bei 39 Prozent und in den übrigen 11 Präfekturen bei 37 Prozent.

Am 1. Juli waren Hokkaido und Saitama die einzigen Präfekturen mit einer Bettenbelegungsrate von über 10 Prozent.

Gesundheitsexperten befürchten in den kommenden Wochen einen Anstieg von Patienten

Da die Zahl der Neuinfektionen weiter steigt, befürchten Gesundheitsexperten für die kommenden Wochen einen Anstieg der Zahl schwer kranken Patienten, insbesondere der über 60-Jährigen, die anfällig für die Entwicklung schwerer Symptome sind.

Am 29. Juli gab es landesweit 92 schwer kranke COVID-19-Patienten, verglichen mit 300 von Ende April bis Anfang Mai.

Doch Tokyo, Hyogo und 14 andere Präfekturen meldeten am 29. Juli 2,3-mal so viele Patienten wie die insgesamt am 1. Juli.

Bei der ersten Infektionswelle im März stieg die Zahl der schwer kranken Patienten nach Angaben medizinischer Experten Wochen nach dem Höhepunkt der Neuinfektionen an.

Schwerkranke COVID-19-Patienten werden in der Regel mit Beatmungsgeräten oder auf Intensivstationen behandelt. Doch die Sicherstellung dieser Geräte und des dafür notwendigen Personals sei keine leichte Aufgabe, sagten Krankenhausmitarbeiter.

Während der ersten Welle des Ausbruchs dauerte es im Showa-Universitätskrankenhaus auf der Shinagawa-Station in Tokyo rund zwei Wochen, bis weitere Intensivstationen für COVID-19-Patienten geöffnet wurden. Das Krankenhaus hat Patienten in mäßigem bis schwerem Zustand behandelt.

Finanzielle Unterstützung für Krankenhäuser

Um diejenigen, die an vorderster Front der Pandemie kämpfen, finanziell zu unterstützen, hat das Gesundheitsministerium die Höhe der Gebühren für die medizinische Behandlung von COVID-19, die den Krankenhäusern erstattet werden, im Vergleich zum Niveau vor dem 26. Mai verdreifacht.

Das Ministerium hat auch beschlossen, weitere Unterstützungsmaßnahmen für die Krankenhäuser zu ergreifen, wie z.B. die Bereitstellung von Mitteln für die Bereitstellung von Betten zur Vorbereitung von COVID-19-Patienten.

AS

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