Ginkgobäume verwelken nach Taifun in ganz Japan

Japan besitzt neben zahlreichen Kirschbäumen ebenfalls viele Ginkgobäume, die seit Jahrtausenden prächtig gedeihen. Da der Baum besonders robust ist und sich mit wenig Pflege zufrieden gibt, ist er ebenfalls in Städten zu finden. Doch trotz aller Widerstandsfähigkeit kämpfen die Bäume gerade gegen die Folgen der letzten Taifune.

Seit den Tropenstürmen verwelken zahlreiche Ginkgobäume im ganzen Land. Besonders in der Nähe des Meeres leiden die Bäume stark. 20 Ginkgos in einem Park nahe der Küste Tokyos werfen ihre braunen, vertrockneten Blätter ab. Exemplare in Shibuya Tokyo verlieren ebenfalls ihre Blätter.

An sich sind die Bäume nicht krank. Es handelt sich um ein Phänomen, das häufig nach einem Taifun auftritt. Der Sturm peitscht das salzige Meerwasser auf und verteilte es bis ins Inland. Das Salz greift dabei die Bäume und Blätter an. Das führt dazu, dass sie aktuell nicht Gelb leuchten, sondern verwelken. Einheimische zeigen sich deswegen enttäuscht, da sie sich schon auf das Farbenspektakel freuten.

Nächstes Jahr sollen sie wieder normal blühen

Dass der aktuelle Vorgang allerdings nicht ganz normal ist, bestätigte Baumchirurg Hiroyuki Wada. Zwar kommt es zu dem Phänomen nach einem Tropensturm, ein derartig großer Schaden ist jedoch ungewöhnlich. Ginkgos im ganzen Land, egal ob Nutzpflanze oder Stadtbaum, sind befallen, was sonst nicht vorkommt.

Wada hat deswegen schlechte Nachrichten für die Liebhaber der Bäume. Es ist gut möglich, dass kaum Bäume dieses Jahr die bekannte Herbstfarbe annehmen. Er gibt allerdings Entwarnung für das nächste Jahr. Die Knospen der Ginkgos sind nicht betroffen und sie werden nächstes Jahr ganz normal wieder blühen.

Quelle: NHK

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