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Gleichgewicht zwischen Arbeit und Familie in Japan

Noch immer haben viele Männer und Frauen in Japan Probleme Arbeit und Familie zu verbinden. Dies liegt vor allem an zu langen Arbeitszeiten, stellte ein white paper der Regierung fest.

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Laut dem Bericht über die Gleichstellung beider Geschlechter 2016, der bei einer Kabinettssitzung verabschiedet wurde, muss die Regierung für eine Verbesserung der Situation Premierminister Shinzo Abes Initiative für die Förderung von dynamischen Anstellungen für alle Bürger mutig unterstützen.

Das white paper gibt an, dass etwa 70 Prozent der Männer mit Kindern, die jünger als 6 Jahre sind, sich nicht an der Kindererziehung beteiligen. Andererseits beenden rund 60 Prozent der Frauen nach ihrem ersten Kind ihre Arbeit.

Lange Arbeitszeiten machen es Männern schwer, sich aktiv in das Familienleben einzubringen. Dadurch werden ihre Frauen eventuell in eine Situation gebracht, in der sie nicht mehr arbeiten können.

Um die aktuelle Situation zu ändern, in der sich viele zwischen Familie und Arbeit entscheiden müssen, schlägt der Bericht verschiedene Arbeitsarten vor. Dazu sollen die Einführung von Telearbeiten, flexible Arbeitszeiten und andere Maßnahmen unterstützt werden.

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