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Regierung sorgt für Verwirrung mit ständigen Änderungen

„Go To Travel“-Kampagne sorgt für Verwirrung in der Touristikbranche

Die Touristikbranche ist verwirrt, nachdem es mehrere Aussagen zur „Go To Travel“-Kampagne von der Regierung gegeben hat.

Ursprünglich sollte die Kampagne erst im August starten, doch die Regierung hat den Start auf heute vorverlegt und durch die steigende Zahl der Infektionen im Land wurde Tokyo von der Kampagne ausgeschlossen.

Ausschluss von Tokyo aus der „Go To Travel“-Kampagne sorgte für Verwirrung

Weitere Aussagen waren, dass größere Gruppenreisen nicht subventioniert werden sollen und dass weitere Gebiete von der Kampagne ausgeschlossen werden könnten.

Daher herrschte zuerst Verwirrung über die Kosten der Stornierungen, für die Absagen von Reisen nach und von Tokyo. Viele Menschen hatten bereits eine Reise gebucht.

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Zwar hat die Regierung nun zugesagt, die Gebühren für Stornierungen zu übernehmen, aber die Verunsicherung über die Kampagne bleibt, da es zu viele offene Fragen gibt.

Der Manager des Kirishima Kokusai Hotel sagte zu der Situation: „Es wurde ohne gründliche Erklärung vorangebracht. Wir haben viele Anfragen erhalten und sind desorientiert. Wir wollen zuerst die lokale Tourismusnachfrage befriedigen und diese dann auf benachbarte Präfekturen und schließlich auf die Region Kyushu ausweiten, während wir die Situation beobachten.“

Hotels und Händler sind skeptisch

Yasuko Goto, die ein Geschäft in der Nähe der Atami-Station bei der Atami-Quelle der Präfektur Shizuoka betreibt, befürchtete, dass ein Zustrom von Besuchern das Virus verbreiten könnte.

„Es ist großartig, dass Touristen kommen werden, aber ich bin auch besorgt, wenn die Zahl der Infizierten so stark zunimmt.“

Kenji Kawasaki, Leiter einer örtlichen Gasthausgenossenschaft im Yunokawa Hot Spring Resort in Hakodate, sagte, er wolle Hakodate als sicheren Ort für Reisen fördern, da in der Stadt nur wenige Infektionen aufgetreten sind.

Hakodate empfängt jeden Sommer viele Touristen aus dem Großraum Tokyo, aber die Stadt habe in den letzten Tagen mit Stornierungen zu kämpfen gehabt, nachdem Japans Hauptstadt von der „Go To Travel“-Kampagne ausgeschlossen worden war.

„Wir müssen unsere Strategie ändern, um Touristen aus unseren benachbarten Präfekturen anzulocken“, sagte er.

Die Regierung will mit der Kampagne Reisen subventionieren, um die Touristikbranche wieder in Schwung zu bringen. Im Rahmen der Kampagne werden die Reisekosten bis zur Hälfte vom Staat übernommen.

Nachdem Tokyo ausgeschlossen worden war, wurde die Regierung von der Öffentlichkeit und innerhalb der Regierungskoalition scharf kritisiert, weil sie ursprünglich die Betroffenen nicht für die anfallenden Stornierungsgebühren entschädigen wollte.

TJT

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