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Wieder mehr Menschen unterwegs

Golden Week zeigt die Reiselust der Japaner

Die Golden Week in Japan begann nach zwei Jahren ohne Reisebeschränkungen und zeigt, dass die Reiselust wieder geweckt ist bei den Menschen. Bereits kurz vor Beginn der Ferienzeit meldeten Flug- und Zuganbieter deutlich mehr Buchungen als im vergangenen Jahr.

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Während der Golden Week im vergangenen Jahr standen die Präfekturen Tokyo, Osaka, Kyoto und Hyogo unter dem Notstand. Vorläufige Notstandsmaßnahmen betrafen viele andere Präfekturen, darunter Miyagi, Aichi und Okinawa. Die Maßnahmen wurden am 21. März landesweit aufgehoben. Dies führte vielerorts zu leeren Bahnhöfen.

Andrang an den Bahnhöfen war groß

Der Andrang an den größten Bahnhöfen ist im Vergleich zur Golden Week im Vorjahr deutlich angestiegen, zum Beispiel verzeichnete der Bahnhof Osaka 5 Prozent mehr Fahrgäste und Nagoya 14 Prozent.

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Daten von NTT Docomo, die auf Standortinformationen von Handynutzern beruhen, zeigen, dass viele Verkehrsknotenpunkte und Touristenattraktionen in diesem Jahr einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen verzeichneten. An vielen Orten wurden so viele Besucher gezählt, wie 2019 und das, obwohl die Zahl der Infektionen nur langsam in Japan sinkt.

Die Daten wurden zwischen 3. bis 5. Mai zwischen 9 und 17 Uhr erhoben und wurden mit den Zahlen für 2019, 2020 und 2021 verglichen.

Golden Week sorgt für mehr Reisende, aber Zahlen liegen noch unter 2019

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Der Andrang an den Bahnhöfen von Tokyo und Osaka war in diesem Jahr deutlich höher als im Vorjahr. In Tokyo wurden dreimal so viele Reisende gezählt, in Osaka sogar 4,3 Mal so viele.

Trotzdem lagen die Besucherzahlen in einigen Gegenden deutlich unter denen von 2019. Zum Beispiel zählte der Bahnhof Takamatsu auf der Insel Shikoku 32 Prozent weniger Besucher als 2019.

Die Bahnhöfe von Sapporo, Sendai und Hakata hatten 10 Prozent weniger Passagiere als 2019.

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