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Gouverneur von Aichi kritisiert Abbau der Trostfrauen-Statue auf dem Aichi Triennale 2019

Kritik an Aussage von Nagoyas Bürgermeister

Der Gouverneur der Präfektur Aichi kritisierte den Abbau einer Trostfrauen-Statue beim Aichi Triennale 2019, insbesondere kritisierte er die Äußerungen des Bürgermeisters von Nagoya.

„Es ist sehr wahrscheinlich, dass Bürgermeister Takashi Kawamuras Aussagen gegen Artikel 21 der Verfassung verstößt, der die Meinungsfreiheit garantiert“, sagte Aichis Gouverneur Hideaki Omura auf einer Pressekonferenz.

Ausstellung Ziel von Protesten und Drohungen

Die Veranstaltung war Ziel von zahlreichen Protesten und Drohungen, sodass man sich entschloss, die Statue am Samstag abzubauen. Auch der Bürgermeister von Nagoya hatte die Schließung der Trostfrauen-Ausstellung gefordert.

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Der Bürgermeister hatte argumentiert, dass die Ausstellung den falschen Eindruck erwecken könnte, dass Japan eine südkoreanische Behauptung akzeptiert, dass Trostfrauen vom japanischen Militär gezwungen wurden, und dass sie daher nicht bei einer öffentlich finanzierten Veranstaltung gezeigt werden sollte.

Omura konterte jedoch damit, dass die öffentliche Gewalt diejenige sei, die die Meinungsfreiheit schützen müsse.

Trostfrauen-Statue verletzt Gefühle der Japaner

Als Reaktion auf Omuras Kritik sagte Nagoyas Bürgermeister am Montag auf einer separaten Pressekonferenz: „Es muss ein Mindestmaß an Regulierung geben. Die Statue verletzt die Gefühle der Japaner.“

Die Statue des Mädchens, die von einem südkoreanischen Ehepaar geschaffen wurde, ist eines der Exponate in der Sektion des Kunstfestivals mit dem Titel „After Freedom of Expression?“.

Als Trostfrauen werden Frauen bezeichnet, die hauptsächlich aus anderen asiatischen Ländern angeworben wurden, um japanischen Soldaten während des Zweiten Weltkriegs Sex zu bieten.

Auch Künstler protestieren

Auch die Japan Art Association, eine Gruppe von Künstlern und Theoretikern, die sich für eine freie und demokratische Entwicklung der japanischen Kunst einsetzen, hat gegen die Schließung der Ausstellung protestiert.

„Dem Druck der Regierung zu unterliegen und zu drohen, ist ein schwerwiegender Verstoß gegen die Meinungsfreiheit. Der Aussteller sollte die Ausstellung wiedereröffnen“, so ein Sprecher.

Japans Kabinettschef Yoshihide Suga erklärte am Montag auf einer Pressekonferenz in Tokyo: „Generell darf es keine Gewalt und Drohungen geben.“

Zur Schließung der Ausstellung sagte er:  „Wenn es etwas gibt, mit dem man sich befassen muss, werden die Ermittler angemessen reagieren.“

Der Regierungssprecher äußerte sich zurückhaltend, das Aichi-Kunstfestival mit einem staatlichen Zuschuss zu finanzieren.

Quelle: Kyodo

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