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HomeNachrichten aus JapanGouverneure fordern japanische Regierung zum Umdenken bei den Coronamaßnahmen auf

Virus breitet sich vor allem unter jungen Menschen aus

Gouverneure fordern japanische Regierung zum Umdenken bei den Coronamaßnahmen auf

Die nationale Gouverneursvereinigung hat die japanische Regierung aufgefordert, den Fokus der Coronamaßnahmen weg von Bars und Restaurants und hin auf Schulen und Kindertagesstätten zu verlagern.

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Alle Maßnahmen in Japan konzentrieren sich aktuell auf die Gastronomie, also Restaurants und Bars. Diese werden in den Präfekturen, in denen der „Quasi-Notstand“ verhängt wurde, aufgefordert, früher zu schließen und den Alkoholausschank ganz oder teilweise einzustellen. Es kristallisiert sich allerdings heraus, dass sich die Omikron-Variante insbesondere unter Kindern ausbreitet.

Maßnahmen der Regierung müssen Schulen einschließen

Bisher hat die Regierung davon abgesehen, Maßnahmen zu ergreifen, die Schulen, Kindertagesstätten oder Heime betreffen, da man allgemein davon ausgeht, dass junge Menschen nur selten schwere Symptome entwickeln.

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Shinji Hirai, Gouverneur von Tottori und Präsident der nationalen Gouverneursvereinigung, forderte bei einem Treffen mit Premierminister Fumio Kishida, dass die japanische Regierung schnell Maßnahmen vorlegt, die die Ausbreitung bei Kindern berücksichtigt.

Präfekturen sollen Boosterimpfungen beschleunigen

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Der Premierminister wiederum forderte von der Vereinigung, dass die Einführung der Boosterimpfung beschleunigt wird, mehr medizinische Einrichtungen und Sauerstoffstationen eingerichtet und die Gesundheitszentren gestärkt werden. Gerade bei der Boosterimpfung gibt es aktuell wieder Probleme und die Gesundheitszentren sind landesweit überlastet.

„Es war ein sehr produktives Treffen“, so Hirai vor Reportern. „Ich habe verstanden, dass die Regierung auch beabsichtigt, ein Umfeld zu schaffen, in dem die Gouverneure je nach den Gegebenheiten in ihrem Zuständigkeitsbereich Maßnahmen gegen Omikron ergreifen können.“

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