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Wanderung von Tokyo verhindern

Gouverneure von Saitama, Chiba und Kanagawa wollen Ausschank von Alkohol einschränken

Die Gouverneure der Präfekturen Saitama, Chiba und Kangawa haben sich gemeinsam darauf verständig, bei der japanischen Regierung zu beantragen, dass der Ausschank von Alkohol als Notfallmaßnahme eingeschränkt werden soll.

Die drei Präfekturen fassten den Entschluss, da sie verhindern wollen, dass Menschen aus Tokyo in die Gebiete fahren, um dort zu trinken, da sie dies in Japans Hauptstadt nicht mehr können, wenn dort ab Sonntag der Ausnahmezustand in Kraft tritt.

Gouverneure wollen Einschränkungen bereits ab dem Wochenende

Zwar planen die Gouverneure nicht, den Ausnahmezustand zu beantragen, da der „Quasi-Ausnahmezustand“ am Dienstag in Kraft getreten ist, aber sie wollen so verhindern, dass sich die Corona-Infektionen ausbreiten, wenn die Menschen aus Tokyo zu ihnen kommen.

Der „Quasi-Ausnahmezustand“ gibt den Präfekturen nicht die Möglichkeit den Alkoholausschank einzuschränken.

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„Wir werden die Regierung um ‚Quasi-Notstandsmaßnahmen‘ bitten“, sagte der Gouverneur von Chiba. Er fügte hinzu, dass die drei Präfekturen ihre Reaktionen auf die Pandemie vollständig koordinieren werden.

Der Gouverneur von Saitama sagte, es sei wichtig, die Infektionen jetzt drastisch einzudämmen, um ernste Situationen wie die in den Präfekturen Osaka, Hyogo und Kyoto zu vermeiden.

Schließungen in den Präfekturen unwahrscheinlich

Der Gouverneur von Kanagawa, Yuji Kuroiwa, sagte nach der Konferenz zu Reportern, dass es unwahrscheinlich sei, dass seine Präfektur große kommerzielle Einrichtungen zur Schließung auffordern werde. Ein Schritt, den Tokyo ab Sonntag gehen will.

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