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Infektionen breiten sich in Tokyo aus

Gouverneurin von Tokyo fordert die Menschen auf am Wochenende zu Hause zu bleiben

Tokyo entwickelt sich gerade zum Brandherd in Japan, da sich immer mehr Menschen mit dem Coronavirus infizieren. Daher werden nun Maßnahmen ergriffen, um die Ausbreitung zu stoppen.

Die Gouverneurin von Tokyo, Yuriko Koike, forderte am Mittwoch alle Menschen auf, am Wochenende zu Hause zu bleiben und nur nach draußen zu gehen, wenn es wichtige Gründe gibt.

Tokyo ist die Region in Japan, wo die meisten Infizierten pro Tag gemeldet werden

Tokyo bestätigte ebenfalls am Mittwoch, dass an einem Tag 41 neue Fälle von Infektionen gemeldet wurden. Damit ist Tokyo aktuell die Region in Japan, wo pro Tag die meisten neuen Fälle von Infizierungen mit dem neuen Coronavirus gemeldet werden.

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Bisher wurden in Tokyo über 200 Menschen positiv auf das Virus getestet, was die Zahl der Fälle in Japan auf über 1.900 erhöht, inklusive der 700 Menschen von dem Kreuzfahrtschiff der Diamond Princess.

An dem Coronavirus gestorben, sind in Japan aktuell 54 Menschen.

Am Montag hatte Koike bereits gesagt, dass eine Ausgangssperre die einzig verbleibende Option sein könnte, wenn verschiedene Maßnahmen einen explosionsartigen Anstieg der Erkrankungen mit dem neuen Coronavirus nicht verhindern können.

„Städte auf der ganzen Welt haben den Ausnahmezustand verhängt“, sagte Yuriko Koike während einer Pressekonferenz am Montag. „In Tokyo besteht ernsthafte Besorgnis darüber, dass Gruppen infizierter Personen zu einem explosionsartigen Anstieg der Zahl der Fälle in der Stadt führen werden. In diesem Fall haben wir möglicherweise keine andere Wahl, als strenge Isolationsmaßnahmen zu ergreifen – eine sogenannte Sperrung -, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.“

Menschen ignorieren Maßnahmen, um das Coronavirus einzudämmen

Trotz laufender Maßnahmen zur Förderung von sozialer Distanzierung, darunter die Schließung von Schulen und der Absage von Großveranstaltungen, wurde Tokyo in der vergangenen Woche, bei einem Treffen der japanischen Regierung mit einem Expertengremium, als Region eingestuft, in der es ein erhebliches Risiko für weitere Ausbrüche gibt.

Da sich viele Menschen in Japan nicht an die Maßnahmen halten, zum Beispiel in dem sie nicht auf Hanami-Feiern verzichten, und die Schulen demnächst wieder öffnen, rechnen Experten landesweit mit einem explosionsartigen Anstieg der Infektionen.

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