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Schweres Erdbeben in der Kumamoto-Präfektur, Japan

Auf der südlichen Insel Kyushu in Japan ereignete sich am Donnerstag Abend ein schweres Erdbeben.

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Mit der Stärke von 6.4 auf der Richterskala traf die Erschütterung die Kumamoto-Präfektur und ihre Umgebung. Um 21:26 Uhr soll sich sogar ein Erdbeben der Stärke 7 in Kumamoto ereignet haben.

Es wurde von der japanischen Meteorologiebehörde keine Tsunami-Warnung ausgesprochen.

Laut lokaler Behörden sollen mehr als 20 Häuser eingebrochen sein und Menschen unter sich begraben haben. Zudem soll auch Feuer in der Stadt ausgebrochen und Straßen aufgerissen worden seien. Sogar ein Teil der Steinmauern um die Burg Kumamoto ist eingefallen.

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Es gab bisher mindestens zwei Tote und 45 Verletzte.

Um 22:07 Uhr gab es das nächste Nachbeben mit der Stärke 6. Darauf folgten mehrere kleinere Nachbeben. Kyushu Electric Power Co. sagte, dass keine Auffälligkeiten im rund 130 Kilometer entfernten Kernkraftwerk Sendai in der Präfektur Kagoshima gefunden worden seien.

Bei einer Pressekonferenz sagte der Chefkabinettssekretär Suga Yoshihide, dass die Regierung ihr Möglichstes tat, um ein vollständiges Bild von der Situation zu bekommen und fügte hinzu, dass seine oberste Priorität die Rettungsmaßnahmen waren.

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