• Japan News
  • Podcast
  • Kazé Anime Nights
Home News Großes Reisegepäck in Shinkansen benötigt demnächst Reservierung
Anzeige

Großes Reisegepäck in Shinkansen benötigt demnächst Reservierung

Nur bestimmte Gepäckstücke mit bestimmten Größen dürfen ohne zusätzliche Maßnahmen mit

Wer regelmäßig Bahn fährt, hat sich sicher schon das ein oder andere Mal über Gepäck geärgert, dass viel zu groß und im Weg war. In Japan geht die Japan Railway nun gegen die störenden Objekte vor. Große Koffer und Taschen benötigten bald in den Shinkansen eine Reservierung, sonst droht ein Bußgeld.

Genauer betrifft die neue Reglung den Tokkaido Shinkansen, den Sanyo Shinkansen und den Kyushu Shinkansen. Auf allen Strecken gilt ab nächsten Mai die Reservierungspflicht für großes Gepäck. Das bedeutet für einige Reisende eine große Veränderung. Um nämlich sein Gepäck ordnungsgemäß anzumelden, benötigen Passagiere ebenfalls einen reservierten Sitzplatz im Shinkansen.

Bußgeld bei Verstößen

Als großes Gepäck gilt alles mit einer Gesamtbemessung in  Längen-, Breiten- und Tiefenmaßen von 160 Zentimeter bis 250 Zentimeter. Damit fallen die beliebten handelsüblichen Koffer mit 28 Zoll in die Reservierung. Um die Reservierung für Passagiere zu vereinfachen, planen die Betreiber Maßtische neben den Shinkansentoren aufzustellen, damit sich Koffer vorher abmessen lassen. Die Koffer selbst landen in einem separaten abgeschlossenen Abteil, das Mitarbeiter bei jedem Stopp öffnen müssen.

Mehr zum Thema:
Kunstmuseum Shinkansen kommt für kurze Zeit nach Tokyo

Reservierungen sind allgemein online oder direkt an den Servicebereichen der entsprechenden Bahnhöfe des Shinkansen möglich. Sollte jemand das vorab vergessen, hat er die Möglichkeit, sein Gepäck zurückzulassen oder ein Bußgeld von ungefähr 8,56 Euro zu bezahlen. Sollte das Ticket für den reservierten Platz ebenfalls fehlen, kommt zu dem Bußgeld zusätzlich noch ein Upgrade zu dem eigentlichen Ticket dazu, was um die 4,45 Euro kostet.

JR Tokai ist von dem System komplett überzeugt

Was passiert, wenn es keine freien Plätze und Reservierung mehr gibt, kann der Bahnbetreiber aktuell noch nicht sagen. Vermutlich müssen Passagieren dann auf den nächsten Zug warten, der einen freien Platzt für sie hat. JR Tokai, JR West und JR Kyushu weisen übrigens darauf hin, dass sie zu den Änderungen greifen, um die Sicherheitsmaßnahmen zu den Paralympischen und Olympischen Spielen zu verbessern. Eine etwas skurrile Begründung, denn die Spiele finden gar nicht in der Region statt.

JR Tokai Präsident Shin Kaneko ist sich jedoch sicher, dass die Passagiere das System akzeptieren und sogar befürworten. Er glaubt nämlich, dass Menschen mit größerem Gepäck die separaten Abteile mögen, da das Gepäck dort sicherer ist. Online betrachten viele die Idee mit sehr viel Argwohn und glauben, dass vor allem Touristen von dem System überfordert sein werden und sie eher weniger davon begeistert sind.

Quelle: NHK

Rolling Sushi - der Japan-Podcast von Sumikai

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Anzeige

Anzeige

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück