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Tokyo beim Quadratmeterpreis Spitzenreiter

Grundstückspreise in Japan steigen zum 4. Mal in Folge

Die Grundstückspreise in Japan sind zum vierten Mal in Folge gestiegen. Der Grund dafür ist, dass die starke Nachfrage in Großstädten und Touristengebieten weiterhin ungebrochen ist.

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Die Nachfrage nach Hotels und Büros erhöhte die Preise zum 1. Januar gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 1,3 Prozent, die Kluft zwischen städtischen und ländlichen Gebieten vergrößerte sich allerdings weiter.

Grundstückspreise in 19 Präfekturen gestiegen

Die Grundstückspreise stiegen in 19 der 47 Präfekturen, darunter in Tokyo. Im vergangenen Jahr sind sie in 18 Präfekturen gestiegen.

In 27 Präfekturen sind die Preise entweder gefallen oder blieben wie in Hyogo unverändert.

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Okinawa verzeichnete den stärksten Preisanstieg von 8,3 Prozent, was insbesondere am Tourismus in Naha liegt. In Tokyo stiegen die Preise um 4,9 Prozent und in Miyagi um 4,4 Prozent.

Die Grundstückspreise in den Präfekturen Ishikawa und Oita stiegen zum ersten Mal seit 27 Jahren.

Der teuerste Quadratmeterpreis ist in Tokyo

Ein Grundstück in Tokyos Ginza-Einkaufsviertel erzielte einen Verkaufsrekord von 45,6 Millionen Yen (ca. 342.543 Euro) pro Quadratmeter und damit war Tokyo zum 34. Mal in Folge auf Platz eins des Landes beim Quadratmeterpreis.

Außerdem gibt es einen Trend zu Sanierungen angesichts der kommenden Olympischen Spiele 2020. Allerdings wird erwartet, dass dieser Trend auch nach Tokyo 2020 weiter anhalten wird, da Japan einige Modernisierungen an der Infrastruktur des Landes vornimmt und 2025 die Weltausstellung in Osaka stattfinden wird.

Kritiker warnen vor Überangebot

„In Bezug auf Hotels wird das Angebotsvolumen einen Anstieg der Nachfrage nach einreisenden Touristen übertreffen. Rentabilität wird von deren Standort und dem Inhalt der Dienstleistungen abhängen“, sagte ein Mitarbeiter des Immobilien-Dienstleistungsunternehmens CBRE KK.

In Teilen der Präfektur Fukushima wurden nach der Atomkatastrophe 2011 Gebiete als Evakuierungszonen ausgewiesen, die im Bericht keinen Wert auswiesen.

Quelle: MA

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