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HomeNachrichten aus JapanGruppe in Nagoya startet Umverteilung der Abenomasken

Masken gehen an Einrichtungen, welche sie dringend benötigen

Gruppe in Nagoya startet Umverteilung der Abenomasken

Die japanische Regierung ist immer noch damit beschäftigt, die kostenlosen Stoffmasken an die Bevölkerung zu verteilen. Aufgrund der zahlreichen Probleme haben die Masken mittlerweile den Namen Abenomaske erhalten. Eine Gruppe aus Nagoya sammelt nun den Mundschutz von Personen ein, die ihn nicht wollen und verteilt sie an Personen, die sie benötigen.

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Das Projekt wurde von einem Netzwerk von Mitarbeitern des Gesundheitsbereichs, Pflegern und anderen Personen aus Nagoya gegründet. Sie wollen mit der Aktion Einrichtungen helfen, die zurzeit einen massiven Mangel an Masken haben und die Stoffmasken dringend brauchen.

Mundschutz einfach abgeben

Personen, die ihre Masken nicht benötigen, können sie deswegen, wenn sie ungeöffnet sind, abgeben. Dafür wurden seit Freitag an Drogerien, Kliniken und anderen Einrichtungen Kisten aufgestellt, wo die Abenomasken hineingeworfen werden.

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Es ist ebenfalls möglich den Mundschutz per Post bei der Gruppe einzuschicken oder Personen konnten sie bei Gokiso Filialen der Kyowa Yakkyoku-Apotheke abgeben.

Steuergelder sollten nicht verschwendet werden

Weitere Abgabestellen sollen noch dazu kommen und die Gruppe will regelmäßig auf ihrer Facebook-Seite die Namen der Einrichtungen nennen, die dazu kommen. Gesammelt werden die Masken vorerst bis zum 30. Juni. Die Gruppe hofft mit dem Projekt an den richtigen Stellen zu helfen.

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Leiterin Yuki Ikeda erklärte dazu, dass sie es vermeiden wollen, dass Steuergelder verschwendet werden. Ebenfalls möchten sie, dass Spender eine Verbundenheit mit anderen erleben. Gerade wegen der hohen Kosten stehen die Masken in der Bevölkerung stark in der Kritik. Mehr als 401 Millionen Euro gibt das Land für die Aktion aus. Viele sind der Ansicht, dass das Geld für andere Maßnahmen besser gewesen wären, besonders da die Masken nur Probleme machen.

MS

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