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Maßnahmen der japanischen Regierung scharf kritisiert

Gruppe in Tokyo kritisiert japanische Regierung wegen Umgang mit Südkorea

Eine Gruppe von 75 Einwohnern der japanischen Metropole Tokyo kritisieren den Umgang der japanischen Regierung mit Südkorea.

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Die Gruppe, die überwiegend aus Japanern besteht, sehen die Handlungen der Regierung als feindselig und kontraproduktiv an, außerdem heißt es in einer Online-Petition, dass Japan Südkorea fast wie einen Feind behandelt.

Menschen fordern Entspannung im Streit mit Südkorea

Die Online-Petition, die einen Ansatz zur Entspannung und zum Dialog fordert, wurde von Wissenschaftlern, Anwälten und anderen Bürgern unterstützt, darunter dem Schriftsteller Satoshi Kamata, dem Wirtschaftsanalytiker Katsuto Uchihashi und Akira Kawasaki, einem Mitglied des Lenkungsausschusses der internationalen Kampagne zur Abschaffung von Kernwaffen.

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Japan hatte vor Kurzem eine Exportbeschränkung für Materialien, die für die Mikrochip-Herstellung benutzt werden, nach Südkorea eingeführt.

Die beiden Staaten streiten auch über die Entschädigung für Kriegsarbeit während der japanischen Kolonialherrschaft 1910–1945 auf der koreanischen Halbinsel.

Eindeutig feindselige Aktion von der japanischen Regierung

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„Diese eindeutig feindliche Aktion kann einen tödlichen Schlag für die südkoreanische Wirtschaft darstellen„, heißt es in der Petition zu den Exportkontrollen. Die Gruppe forderte die sofortige Rücknahme der Maßnahme und stellte fest, dass sie kontraproduktiv sein könnte, da sie eine Tit-for-Tat-Aktion (Zug um Zug Aktion) auslösen könnte.

Außerdem heißt es in der Petition, dass Japans koloniale Vergangenheit einen äußerst vorsichtigen Ansatz im Umgang mit Südkorea erfordert.

Weitere Verschärfung von der japanischen Regierung umgesetzt

„Wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt, warum sollte man die Diskussion nicht mit Händchenhalten fortsetzen? Premierminister Abe, bitte unterlassen Sie es, die Beziehungen zwischen dem japanischen und dem südkoreanischen Volk zu trennen und es in einen Streit zu verwickeln“, so die Erklärung.

Als Schritt zur weiteren Verschärfung der Exportkontrollen hat Japan am Freitag beschlossen, Südkorea aus einer Liste von Ländern zu streichen, die im Rahmen von Präferenz-Regelungen Produkte kaufen dürfen, die für militärische Zwecke benutzt werden können, sagten Regierungsmitarbeiter, die mit dem Plan vertraut sind.

Quelle: TJT

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