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Kein Geld mehr

Hackergruppe stoppt Angriffe auf Japan

Die Hackergruppe Killnet, die Anfang September mit Cyberangriffen auf Japan begonnen hat, hat nun angekündigt, dass sie ihre Angriffe wegen finanzieller Probleme einstellen wird.

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Killnet hatte im September Angriffe auf die Webseiten japanischer Ministerien und einiger Bahnbetreiber gestartet und damit gedroht, dass Japan noch mehr Angriffe erleben wird.

Konten der Hackergruppe in Russland eingefroren

Ein Sprecher der Hackergruppe sagte nun jedoch, dass man nur angreifen kann, wenn man neue Sponsoren findet und dass Japan sich keine Sorgen mehr zu machen braucht.

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Killnet, das bereits in der Vergangenheit beteuert hat, nicht mit der russischen Regierung verbunden zu sein und seine Aktivitäten durch Spenden zu finanzieren, erklärte, dass die zahlreichen Bankkonten der Gruppe in Russland seit Ende September eingefroren seien.

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Dagegen spricht allerdings eine Einschätzung des US-Cybersicherheitsunternehmen Mandiant, die besagt, dass Killent und eine vom russischen Staat unterstütze Hackergruppe ihre Angriffe koordiniert haben.

Laut Microsoft haben in den letzten Monaten Hackerangriffe aus Russland weltweit zugenommen. Insgesamt wurden Attacken in 42 Ländern festgestellt, die 128 Organisationen getroffen haben.

Kein Geld mehr für Server

Auf der Messaging-App Telegram schrieb Killent am Dienstag, die Gruppe sei nicht funktionsfähig, da es ihr an „Budget und Servern“ fehle.

Killnet erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur Kyodo News, dass die Gruppe aus normalen Menschen wie Taxifahrern, Studenten und Beamten bestehe. Sie bezeichnen sich selbst als „Hacktivisten“, also Hacker mit dem Ziel, eine politische Aussage abzugeben, die sich angesichts der schwierigen Lage in Russland zusammengeschlossen haben.

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