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Viele Partys finden online statt

Halloween in Japan könnte zu mehr Infektionen führen

Halloween wird in Japan gerne gefeiert, doch dank der Pandemie werden Befürchtungen laut, dass die Partys zu mehr Infektionen führen könnten.

Angesichts dieser Befürchtung hat der Bürgermeister von Shibuya die Menschen aufgefordert, sich nicht am 31. Oktober am Shibuya Scramble Crossing zur Party zu treffen und stattdessen das virtuelle Shibuya-Halloween zu besuchen.

„Bitte kommen Sie in diesem Jahr nicht zu Halloween“, so Ken Hasebe auf einer Pressekonferenz. „Ich möchte, dass Sie auf den Straßen nicht lautstark sind und andere Möglichkeiten in Betracht ziehen, während der Pandemie zu feiern.“

Auch andere Städte bieten virtuelles Halloween an

Die Stadt Kawasaki, zu deren Kostümparade im vergangenen Jahr rund 120.000 Menschen kamen, hat auf ihrer Website einen Online-Kostümwettbewerb gestartet. Teilnehmer aus der ganzen Welt können Videos von sich selbst in ihren Kostümen für einen Preis in Höhe von 500.000 Yen einreichen.

Mehr zum Thema:  Halloween und Silvesterparty in Shibuya abgesagt

„Halloween hat seinen Ursprung in der Praxis des Austreibens böser Geister. Wir wollen, dass unser Wunsch – das Coronavirus auszutreiben – erfüllt wird, indem wir die Möglichkeit nutzen, von zu Hause aus eine Online-Verbindung herzustellen“, sagte Yohei Yatabe, der das Projekt leitet.

Auch die Freizeitparks ergreifen verschiedene Maßnahmen, um zu vermeiden, dass sie zu Viren-Hotspots werden. Tokyo Disneyland und Tokyo DisneySea haben ihre Halloween-Veranstaltungen abgesagt, da sie der Sicherheit und Gesundheit von Besuchern und Angestellten Priorität einräumen. Die Universal Studios Japan in Osaka führen Eintrittsbeschränkungen ein, damit sich die Besucher auf natürliche Weise im Park verteilen können. Auch Yomiuriland entschied sich gegen ein Halloween-Event.

Menschen sind über die Auswirkungen der Feiern besorgt

Die Besorgnis über das Coronavirus beschränkt sich nicht nur auf die Organisatoren großer Veranstaltungen, wobei eine kleine Online-Umfrage einer in Tokyo ansässigen Heiratsagentur Besorgnis auf individueller Ebene aufzeigt. Mehr als 70 Prozent von 1.000 Männern und Frauen in den 20er- und 30er-Jahren waren laut der im September von en-konkatsu agent durchgeführten Umfrage sehr besorgt über die Halloween-Feierlichkeiten.

Da Veranstaltungen online stattfinden, konzentrieren sich die Menschen zu Hause darauf, sich zu verkleiden. Ein Don Quijote-Discounter in Roppongi sagte, dass der Verkauf von Masken mit passenden Motiven und Gesichtsschilden stark gestiegen ist, da die Menschen sie zu einem Teil ihrer Halloween-Kostüme machen.

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