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Mutter will Identität von Tätern ermitteln

Hana Kimuras Mutter will Mobber ihrer Tochter verklagen

Der Todesfall von Wrestlerin und Realitystar Hana Kimura löste weltweite Trauer aus. Die nur 22 Jahre alte Frau nahm sich im Mai vermutlich aufgrund von zahlreichen Hassbotschaften das Leben. Ihre Mutter will nun, dass die Mobber zur Verantwortung gezogen werden und plant zu klagen.

Am Donnerstag bestätigte Kyoko Kimura, dass sie Anklage gegen die Cybermobber erheben will. Sie hatte sich zuvor mit der Arbeitsgruppe zu Cybermobbing der Liberaldemokratischen Partei getroffen. Den Abgeordneten teilte sie dabei mit, dass sie die Täter identifizieren will, die ihrer Tochter die Tötungsaufforderungen schickten und diffamierende Beiträge zu ihr veröffentlichten.

Rechtlicher Prozess ist lang und kompliziert

Gegenüber Reportern gab sie anschließend an, dass das Leiden an psychischer Gewalt nur der Person bekannt ist, die darunter leidet. Kyoko habe nach eigenen Angaben den rechtlichen Prozess zum Finden der Täter den Abgeordneten genau erklärt. Gleichzeitig habe sie betont, wie wichtig Aufklärung zur Internetnutzung und die Einhaltung von Reglungen sei.

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Für Kyoko wird das jedoch kein einfacher Kampf. Nach der derzeitigen Rechtslage müssen Kläger mehrere Gerichtsverfahren durchlaufen, bevor sie überhaupt die Täter identifizieren können. Viele geben deswegen auf und verfolgen Mobber nicht weiter. Hanas Mutter meint es allerdings ernst.

Beschwerde gegen Fernsehsender

Sie reichte letzten Monat bereits eine Beschwerde gegen Fuji TV, den Produktionssender der Serie Terrace House, bei der Broadcasting Ethics & Program Improvement Organization ein. Er trägt laut ihr eine Mitschuld, da eine Episode der Serie vermutlich der Auslöser des Mobbings war und das Produktionsteam Hana zu den Handlungen in der Folge drängt. Laut Kyoko haben sie damit die Menschenrechte ihrer Tochter verletzt.

Fuji TV selbst hat bereits einen Untersuchungsbericht zu den Anschuldigungen vorgelegt und weist jede Verantwortung von sich. Sie gaben jedoch zu, dass die besagte Szene vermutlich mit großer Wahrscheinlichkeit den Hass gegen Hana Kimura auslöste. Auch von dem anschließenden Selbstverhalten der jungen Frau wussten sie und haben wohl versucht zu helfen.

MS

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3 Kommentare

  1. Ich wünsche Kyoko Kimura viel Kraft und Durchhaltevermögen und hoffentlich wird es zu einem breitenwirksamen Prozess und Erfolg.

  2. Na, ob das was wird?
    Es sind schließlich nicht nur einige gewesen, das waren mit großer Wahrscheinlichkeit mehr als 100, wenn nicht sogar tausende Leute. Das wird vermutlich ein langes Gerichtsverfahren, wenn es überhaupt dazu kommt.
    Aber hoffen wir mal, dass diese Idioten ihre gerechte Strafe kriegen. Auch im Internet sollte man aufpassen, was man schreibt und wie man es rüberbringt.

  3. Was ich immer nicht verstehe ist warum jeder von das feie Internet Zensur im Internet labert, wenn es im realen Leben auch regeln gibt an die man sich halten muss in einer modernen Gesellschaft. Warum glaubt man eigentlich, dass das Internet ein rechtsfreier Raum sein müsste?
    Von daher kann ich nur die Daumen drücken, dass Kyoko wirklich die Kraft hat und damit am Ende ein Statement gesetzt wird.

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