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Hayao Miyazaki äußert sich über die Gründe, wieso er in Prinzessin Mononoke Lepra darstellte

Der Anime-Regisseur Hayao Miyazaki äußerte sich während eines Vortrags im National Hansen’s Disease Museum in Higashimurayama, warum er im Anime Prinzessin Mononoke Lepra dargestellt hat.

“Ich dachte, es wäre falsch, eine Geschichte über die alten Zeiten zu schreiben, in denen sich nur Samurai-Krieger und Bauern befinden, auch wenn es die Mehrheit der Menschen damals waren”, so Miyazaki. “Und wenn sie eine Welt schaffen wollen, in der Menschen in einem dunklen Ort leben, muss man die Zuschauer mit der Lepra-Krankheit konfrontierten, dachte ich. Sonst wäre es Unsinn.”

Das National Hansen’s Disease Museum grenzt an das 110 Jahre alte Lepra-Sanatorium Tama Zenshoen, in denen Erkrankte interniert wurden und das berüchtigt für seine Menschenrechtsverletzungen war.

Miyazaki sagte, er kenne dieses Sanatorium schon seit Jahren, da er als Einwohner der nahegelegenen Stadt Tokorozwawa auf dem Weg zum Kindergarten seines Kindes und auf dem Weg zu seinem Arbeitsplatz immer an dem Gebäude vorbei musste.

“Ich hatte damals keine Ahnung, wie ich mich verhalten sollte, wenn ich auf Leute traf, die dort lebten”, so der Regisseur.

Er lernte Osamu Sagawa kennen, der in dieser Einrichtung lebte und freundete sich mit ihm an. Sagawa lud Miyazaki zwei Mal in das Sanatorium ein und so lernte der Regisseur viel über die Menschen und die Krankheit.

“Als ich Mononoke machte, habe ich oft ein Denkmal für die im Sanatorium gestorbenen Menschen besucht.”

Miyazaki hielt den Vortrag während einer Veranstaltung zum Todestag von Sagawa vor 200 Menschen.

Quelle: Kyodo

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