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HomeNewsHeiliges Schwert des Aoi Aso Schreins erstrahlt nach Überschwemmung im neuen Glanz

Klinge war stark verrostet

Heiliges Schwert des Aoi Aso Schreins erstrahlt nach Überschwemmung im neuen Glanz

Letztes Jahr trafen die Präfektur Kumamoto starke Regenfälle, die für Überschwemmungen sorgte. Am Aoi Aso Schrein wurden dadurch mehrere Schwerter beschädigt. Bei dem heiligen Aoi Daimyojin wurden die Restaurationsarbeiten nun abgeschlossen und es durfte zum Schrein zurückkehren.

Am 16. Juni wurde das knapp 60 Zentimeter lange Schwert von Schwertschmied Takai Echizen Kami Minamoto Nobuyoshi feierlich an den Schrein überreicht. Die Klinge wurde ursprünglich 1665 angefertigt und auf ihr sind die Worte „Aoi Daimyojin“ eingraviert, der alte Name des Tempels.

Spenden ermöglichen Restaurierung

Auf der neuen Scheide standen die Namen von 135 Spender und anderen Unterstützern, welche die Restaurierung finanzierten. Oberpriester Yoshifumi Fukukawa nahm die Klinge bei der Zeremonie entgegen und überprüfte es sorgfältig. Er sagte dabei, dass der Glanz besser wiederhergestellt wurde als er vor der Überschwemmung war.

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Das würde zeigen, dass sich alles wiederherstellen lässt, wenn die Menschen als Einheit zusammenarbeiten.
Nach Aufzeichnungen wurde das Schwert vor 350 Jahren dem Schrein durch die Gefolgsleute des Feudalherrn des Sagara Clans überreicht. Was genau der Anlass dafür war, ist heute nicht mehr bekannt.

Insgesamt erlitten 77 Schwerte des Tempels durch die Fluten Schaden. Durch das Wasser begannen sie zu rosten, eine Katastrophe für den Schrein. Dank einer Crowdfunding-Kampagne kamen jedoch genug Spenden zusammen, dass sie mehr als eins restaurieren konnten. Mehr als 35 Millionen Yen (ca. 267.708 Euro) kamen am Ende durch die Kampagne zusammen.

Auf die restlichen Schwerter muss der Schrein noch warten

Mit den Restaurierungsarbeiten begann Schwertschmied Shota Kimura zusammen mit seiner Familie letzten Oktober. Er hatte dabei als Schmied noch nie so einen Schaden gesehen. Die Klingen waren stark verrostet, was eine große Herausforderung für ihn war.

Da Kimura keine Ahnung von derartigen Schäden hatte, probierte er behutsam verschiedene Technicken aus, um das Metall von dem Rost zu entfernen, ohne die Gravierungen zu beschädigen. Der Prozess ist zeitaufwendig und bisher konnte er nur sieben der 77 Klingen wiederherstellen. Kimura vermutet, dass er um die zehn Jahre benötigt, um die Arbeit zu vollenden.

So lange muss der Schrein nun vermutlich warten, denn die restlichen Schwerter sollen nämlich zusammen zurückgegeben werden. In der Zwischenzeit wird nun eine Einrichtung auf dem Gelände gebaut, in der die nationalen Schätze des Schreins ausgestellt werden. Es wird erwartete, dass die Arbeiten nächsten Sommer abgeschlossen sind.

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