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Helfer der Olympischen Spiele 2020 erhalten Spitznamen, den kaum jemand mag

Japan hat es tatsächlich in kurzer Zeit geschafft, mehrere Tausend Menschen als freiwillige Helfer für die Olympischen Spiele 2020 zu gewinnen. Alleine das japanische Organisationskomitee meldete mehr als 204.680 Freiwillige, weitaus mehr als angesetzt. Um die Helfer ausreichend zu würdigen, erhielten sie kürzlich ihren offiziellen Spitznamen, den die Öffentlichkeit wählte. Allerdings ist die mit dem Sieger nicht ganz zufrieden.

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Spitznamen für die Helfer sind seit Jahren ein Trend. In London hießen die Freiwilligen so Games Makers und zu den Winterspielen in Pyeongchang Passion Crew. Aus dem Grund startete das japanische Organisationskomitee letzten Dezember die öffentliche Umfrage für Japans Helfer. Zur Auswahl standen dabei vier verschiedene Namen in zwei Versionen. Eine ist dabei für die Helfer in der Stadt und die andere für die an den Veranstaltungsorten.

Bis vor einigen Tagen konnten die Menschen für Field Cast/City Cast, Games Anchor/City Anchor, Games Force/City Force und Shining Blue/Shining Blue Tokyo abstimmen. Die meisten Stimmen erhielt dabei Field Cast und City Cast mit 16.187 Personen. Shining Blue bekam 13.280 Stimmen, Anchor nur 5.688 und Force 5.536.

Obwohl es einen deutlichen Sieger gibt, sind viele mit dem Namen nicht zufrieden und empfanden Shining Blue als besser. Einige gaben sogar an, dass alle Namen schreckliche Ideen waren. Andere bemängelten zusätzlich, dass alle Namen auf Englisch waren. Online fielen ein paar Personen der Zusammenhang zu Disney auf. Cast ist nämlich die offizielle Bezeichnung des Personals im Tokyo Disney Resort und Disneyland. Obwohl Unzufriedenheit herrscht, bleibt der Name und die Helfer stehen 2020 in Tokyo als Field Cast und City Cast den Sportlern und Besuchern zur Seite.

Quelle: Asahi Shimbun, Hachima Kiko

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