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Hiroshima Friedensmuseum erhält 152 unveröffentlichte Fotos vom Atombombenabwurf

Bilder besitzen genaue Daten und Anmerkungen, die sehr hilfreich für die Forschung sind

In dem Hiroshima Friedensmuseum gibt zahlreiche Fotos zu dem Atombombenabwurf 1945 über der Stadt. Trotzdem gibt es immer wieder neue Bilder, die Dinge dokumentieren, die bis jetzt nicht bekannt waren. Nun erhielt das Museum kürzlich 152 neue Fotos, die die Stadt unmittelbar nach dem Abwurf.

Allgemein erhielt das Museum am 17. Oktober 255 neue Stücke. Darunter befanden sich 153 Fotos und andere Dokumente. Sie stammen von Professor Kiyoshi Kanai von dem Erdbebenforschungszentrum, der 2008 verstarb. Kazuyoshi Kudo bewahrte die Unterlagen für die Familie auf, die nun beschloss die Unterlagen dem Museum zu spenden. Ebenfalls erhielt sie gleichermaßen Fotos und 81 Dokumente zum Atombombenwurf über Nagasaki und das Tagebuch von seinen Assistenten Toshio Maeda.

Untersuchung der Auswirkung der Bombe

Für die Einrichtung ist es ein großzügiges Geschenk, dass für sie besonders wichtig ist. Die Bilder sind von großem Wert, da sie Orte und Kommentare angeben. Hironobu Ochiba erklärte, dass sie so die Fotos mit anderen Material vergleichen und analysieren können. Zu vielen Stücken gibt es nämlich teilweise so gut wie keine Informationen.

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Kanai selbst stammt aus Hiroshima und erlangte 1946 Bekanntheit für seine Untersuchung an dem Nankai Erdbeben. Zum Zeitpunkt des Atombombenabwurfs befand er sich Kanai in dem Erdbebenforschungsinstitut. Trotzdem kam er mit der radioaktiven Strahlungen in Kontakt, als ihn das Bildungsministerium nach Hiroshima schickte. Zwischen Oktober und November dokumentierte er die Zerstörungen in der Stadt. Er untersuchte dabei besonders die Auswirkungen der Wärmestrahlungen an Gebäuden am Bodennullpunkt und der Umgebung.

Bilder kommen in eine Sondereinstellung

Unter anderen befindet sich unter den Bildern ein Foto von der Honkawa nationale Grundschule, die nur 400 Meter von dem Hypozentrum entfernt war. Die Fenster wurden komplett auf dem Rahmen gesprengt. Die Hitze und Druckwelle waren so massiv, dass die Fassade sich nach innen bog. Neben dem Foto war bei den Unterlagen ebenfalls eine Karte dabei, die auf Millimeterpapier das Zentrum mit dem Einschlag mit einem X anzeigt.

Das Friedensmuseum will nun erstmals das Material sichten und untersuchen. Danach wollen sie alles in einer neuen Ausstellung für die Öffentlichkeit ausstellen. Vermutlich können Besucher die Bilder im nächsten Geschäftsjahr in einer Sonderausstellung angucken. Genauer Details dazu soll es in der Zukunft geben.

MS

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