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Hauptaufstellung wurde verändert

Hiroshima Peace Memorial Museum hat mit neuen Exponaten wieder geöffnet

Zu den bekanntesten Museen in Japan gehört das Hiroshima Peace Memorial Museum, dass sich mit dem Abwurf der Atombombe auf Hiroshima beschäftigt. Die permanente Hauptausstellung hat nun wieder geöffnete und das mit neuen Exponaten.

Am Samstag feiert das Museum seine Wiederöffnung, nachdem es für drei Tage geschlossen hatte, um die erste große Umstrukturierung für die permanente Ausstellung seit 2019 durchzuführen. Zuvor gab es in den letzten Jahren immer wieder kleine Anpassungen bei anderen Ausstellungen im Museum, wie der zu ausländischen Opfern.

Neue Objekte konzertieren sich auf die Kinder aus Hiroshima

In dem Bereich, wo Gegenstände von Kindern zu sehen sind, die nach der Mobilisierung zur Arbeit in Fabriken gestorben sind, wurden alle Stücke komplett ersetzt. Nun sind unter anderen Taschen und Uniformen von Kindern ausgestellt, die vermutlich nah des Ground Zeros gestorben sind. Ihre Körper wurden allerdings nie gefunden.

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Auch in dem Abschnitt, der sich auf einzelnen Opfer konzentriert, gibt es neue Exponate zu sehen. Dazugekommen sind eine Uniform und ein Lunchbox von einem 13 Jahren alten Mädchen, dass während der Atombombe starb. Ihre Familie hat dem Museum eine Nachricht übergeben, die mit ausgestellt ist.

Sie schreiben, dass die Gegenstände die Verwüstung des Kriegs darstellen. Sie hoffen, dass Besucher deswegen darüber nachdenken, wie sie sich fühlen würden, wenn so etwas mit ihnen passieren würde. Insgesamt sind in den Ausstellungen des Museums um die 100.000 Objekte zu sehen, die mit dem Atombombenabwurf zusammenhängen. Ein Teil der Exponate wurde von Überlebenden und Familien gespendet.

Museum erweitert Audioguides

Zu den ersten Besuchern am Samstag gehörte ein Mann aus Yokohama. Er erklärte Reportern, dass es schwer war sich als Vater die Ausstellung anzugucken. Für ihn war die Atombombe früher immer ein notwendiges Übel. Nun habe er aber erkannt, dass es diese Waffe nie hätte geben sollen.

Eine weitere Anpassung, die das Museum am Samstag vorstellte, sind neue Audioguides. Allgemein gibt es die Audioguides in mehreren Sprachen, darunter Englisch. Nun sind auch ab sofort Arabisch, Indonesisch und Philippinisch verfügbar. Allgemein ist das Update für die permanente Ausstellung Teil der Aktionen zum 75. Jahrestag des Atombombenabwurfs.

Das Museum hat zurzeit täglich von 8:30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Aufgrund der Pandemie gibt es Einschränkungen bei der Anzahl der Personen, die gleichzeitig in die Ausstellung dürfen. Der Eintritt für Erwachsende beträgt etwa 1,55 Euro und der für Oberschüler 78 Cent. Jüngere Kinder kommen umsonst rein.

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