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Momentan ist das Museum aber natürlich geschlossen

Hiroshima Peace Memorial Museum verzeichnet Besucherrekord im Geschäftsjahr 2019

Eine Rekordzahl von 1,76 Millionen Menschen besuchte das Hiroshima Peace Memorial Museum im Geschäftsjahr 2019 bis März nach seiner Renovierung, wobei einige zusätzliche Fotos und die Habseligkeiten der Atombombenopfer ausgestellt wurden.

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Auch die Zahl der Besucher aus dem Ausland erreichte zum siebten Mal in Folge ein Rekordhoch, sie stieg gegenüber dem Vorjahr um rund 88.000 auf 520.000, teilte das Museum letzte Woche mit.

Neue Thematiken im Hauptgebäude

Das Hauptgebäude des Museums wurde im April letzten Jahres nach einer zweijährigen Renovierung zur Erneuerung der Ausstellung und zur Verstärkung der Erdbebensicherheit wiedereröffnet.

Der Schwerpunkt des wiedereröffneten Gebäudes liegt auf der Ausstellung persönlicher Gegenstände zur Darstellung des Lebens von Personen, die 1945 dem US-Atombombenangriff zum Opfer fielen. Eine Abteilung mit amerikanischen Kriegsgefangenen und anderen ausländischen Opfern, die sich zum Zeitpunkt der Explosion in der Stadt im Westen Japans aufhielten, wurde ebenfalls hinzugefügt.

Bisherige Rekordzahl im Hiroshima Peace Memorial Museum im Jahr 2016

Die bisherige Rekordhöhe von 1,74 Millionen Besuchern wurde im Geschäftsjahr 2016 erreicht. Der ehemalige US-Präsident Barack Obama besuchte das Museum im Mai desselben Jahres, als erster amtierender amerikanischer Staatschef, der Hiroshima besuchte.

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Von Obama hergestellte Papierkraniche, die als Symbol des Friedens gelten, sind im Ostgebäude des Museums ausgestellt.

Museum seit Ende Februar geschlossen

Zwischen Mai letzten Jahres und diesem Januar stieg die Zahl der monatlichen Museumsbesucher im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 20 Prozent, aber der Anstieg verlangsamte sich im Februar mit dem neuen Coronavirus-Ausbruch. Die Einrichtung ist seit dem 29. Februar geschlossen.

„Wir beten für ein Ende der Coronavirus-Epidemie“, sagte Museumsdirektor Takuo Takigawa.

Da im Jahr 2020 75 Jahre seit dem Atombombenabwurf vergangen sind, sagte der stellvertretende Museumsdirektor Katsunobu Hamaoka: „Wir werden uns bemühen, die Ausstellungsinhalte zu bereichern.“

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Der amerikanische Atombombenangriff auf Hiroshima am 6. August 1945 tötete bis zum Ende des Jahres schätzungsweise 140.000 Menschen. Die Stadt hatte vor dem Angriff 350.000 Einwohner.

MA

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