Anzeige
HomeNachrichten aus JapanHiroshima will mit einer mehrsprachigen App bei Notfallevakuierungen helfen

App soll den schnellsten Weg zu einem Evakuierungszentrum zeigen

Hiroshima will mit einer mehrsprachigen App bei Notfallevakuierungen helfen

Hiroshima will Notfallevakuierungen, die oft aufgrund von Naturkatastrophen eingeleitet werden müssen, durch eine App für das Smartphone unterstützen.

Anzeige

Der Name der App lautet Hinanjo e GO! (grob übersetzt „Gehe zum Evakuierungszentrum“) und soll im Falle einer Evakuierung genaue Informationen zur Umgebung des Nutzers übermitteln. Die App soll den schnellsten Weg zu einem Evakuierungszentrum zeigen und wird auch mit Live-Kamera-Feeds Flüsse zeigen, damit Menschen überprüfen können, ob der Wasserstand gefährlich wird.

App soll im Evakuierungsfall auch ausländischen Menschen helfen

Da die App in mehreren Sprachen zur Verfügung stehen wird, soll sie auch ausländische Touristen im Notfall unterstützen.

Durch die sintflutartigen Regenfälle im vergangenen Jahr starben viele Menschen. Die Einwohner von Hiroshima hatten danach ihre Sorge geäußert, dass es zu einer Evakuierung kommen könnte, wenn sie sich in einem Gebiet befinden, das sie nicht genau kennen. Sie hatten Angst, dass sie so kein Evakuierungszentrum finden.

LESEN SIE AUCH:  NERV-Katastrophenschutz-App für iOS in Japan gestartet

Anfang September hat der Stadtrat einen Nachtragshaushaltsplan vorgelegt, der 29 Millionen Yen für die Programmierung einer App vorsieht. Geplant ist es, die App bis April 2020 verfügbar zu machen.

Die App soll im April 2020 verfügbar sein
Die App soll im April 2020 verfügbar sein Bild: Stadtverwaltung Hiroshima

Anwendungsbereich soll über Hiroshima hinausgehen

Anzeige

Die App wird den Nutzer zum nächstgelegenen Evakuierungszentrum lotsen. Sollte er von der vorgeschlagenen Strecke abweichen, weil die Straßen zum Beispiel nicht passierbar sind, soll eine alternative Route ausgewählt werden.

Die App wird sich zu Anfang nur auf Hiroshima beschränken, die Stadtverwaltung plant allerdings, mit benachbarten Städte zu sprechen, um den Anwendungsbereich der App auszudehnen.

Quelle: MA

Anzeige
Anzeige