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Keine Teilnahme Putins an der Friedensgedenkzeremonie in Hiroshima

Hiroshimas Friedensgedenkzeremonie in Japan ohne Putin

Beamte der Stadtverwaltung von Hiroshima gaben am 20. Mai bekannt, dass die Stadt den russischen Präsidenten Wladimir Putin dieses Jahr nicht zu seiner jährlichen Friedensgedenkfeier einladen wird.

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Grund sei Putins und Russlands Invasion in die Ukraine.

Sorge über das Verhalten Russlands rund um Japan

Kabinettschef Hirokazu Matsuno äußerte auf einer Pressekonferenz seine Sorge darüber, dass Russland seitdem seine Aktivitäten rund um Japan intensiviert habe.

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Putin war immer wieder zu der jährlichen Friedenszeremonie im Hiroshima Peace Memorial Park am 6. August eingeladen worden.

Der 6. August ist der Tag, an dem die Vereinigten Staaten 1945 eine Atombombe auf Hiroshima abwarfen.

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„Wir befürchten, dass die Zeremonie von ihrem ursprünglichen Geist des ‚Gedenkens‘ abweichen könnte“, heißt es in einer Erklärung der Stadtregierung.

Die Welt zu Gast in Hiroshima

Die Stadt beabsichtigt, Einladungsschreiben an etwa 90 ausländische Würdenträger zu senden, darunter den Generalsekretär der Vereinten Nationen und nationale Führer.

Rund 3.550 Sitzplätze werden in diesem Jahr für die Teilnehmer der Zeremonie vorbereitet, etwa viermal so viele wie in den Jahren 2020 und 2021.

Die Veranstaltung wurde in diesen zwei Jahren drastisch verkleinert, um die Ausbreitung von Coronavirus-Infektionen zu verhindern.

Auch Sitzplätze für die Öffentlichkeit werden erstmals seit drei Jahren wieder aufgebaut.

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