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Vor allem ältere Menschen gehören zu Todesopfern

Hitze in Japan sorgt für Tote und Hitzschlag-Opfer

In Japan sind die Temperaturen in vielen Bereichen wieder gefährlich hoch. In Hamamatsu, Shizuoka gab es Rekordtemperaturen von 41,1 Grad Celsius. Die Hitze sorgt dafür, dass die Krankenhäuser vermehrt durch die Hitze Verletzte aufnehmen müssen. In einigen Fällen kommt dabei jegliche Hilfe leider zu spät.

Die Feuerwehr von Tokyo gab bekannt, dass sie um die 286 Personen am 17. August wegen eines Hitzschlags in Krankenhäuser einliefern mussten. Das Alter reichte dabei von neun bis 98 Jahre. Mit eingeschlossen bei den Zahlen sind Personen aus Inagi und den umliegenden Inseln, die unter der Regierung der Stadt liegen.

Mehrheit stirbt in ungekühlten Räumen

Unter allen Betroffenen befanden sich drei Personen in den 70ern und 13 in den 30ern bis 90ern in einem kritischen Zustand. Alle anderen litten nur unter leichten bis mittleren Symptomen eines Hitzschlags. Bis jetzt sind allein im 23. Bezirk von Tokyo 53 Menschen an der Hitze gestorben. 90 Prozent der Toten waren 60 Jahre alt oder älter.

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Die Mehrheit der Toten wurde mit 50 Fällen vom Rettungsdienst in geschlossenen Räumen gefunden. 43 davon waren in einem Raum ohne Klimaanlage oder mit abgeschalteter Klimaanlage. Das zeigt, dass vor allem überhitzte Zimmer schnell gefährlich werden können.

Todesfälle in zahlreichen Städten

Die hohen Todeszahlen sind leider keine Einzelfälle, auch in anderen Regionen mussten die Notdienste mehrmals ausrücken. In der Präfektur Gunma starb am Sonntag eine 69 Jahre alte Frau an einem Hitzschlag in Ota. In Aichi mussten am selben Tag 137 Personen wegen eines Hitzschlags ins Krankenhaus. Zwei Männer überlebten dabei nicht.

Saitama meldet gleichermaßen wegen der Hitze in mehreren Städten Todesfälle. Darunter eine 85 Jahre alte Frau, die von ihrem Sohn bewusstlos im Waschraum gefunden wurde und einen 94 Jahre alten Mann, der ebenfalls bewusstlos in seinem Schlafzimmer gefunden wurde.

TAS

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