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Hitzewelle in Japan kostet in Tokyo 101 Menschen das Leben

Immer mehr ältere Menschen fallen der Hitze zum Opfer

Die anhaltende Hitze in Japan kostet immer mehr Menschen das Leben. Laut des Tokyo Medical Examiner’s Office sind in Tokyo seit dem 1. Juli mittlerweile 101 Menschen an den Folgen der Hitzewelle gestorben.

Die Zahlen zeigen, dass besonders Menschen ab 65 betroffen sind, sie machen 91 Prozent der Todesfälle aus. Über 90 Prozent verstarben in geschlossenen Räumen.

Nach Altersgruppen waren unter den Verstorbenen die meisten Menschen 70, gefolgt von Menschen Mitte 80 und zehn Opfer waren 65 Jahre oder jünger.

Die meisten Menschen starben zu Hause

Von den 91 Fällen, bei denen die Menschen im Haus starben, befanden sich 40 in einem Raum, in dem eine Klimaanlage installiert war. In 38 Fällen war das Gerät jedoch nicht eingeschaltet.

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Nach Angaben der Japan Meteorological Agency lag die Tagestemperatur im Zentrum Tokyos vom 26. Juli bis zum 18. August 24 Tage lang bei mindestens 25 Grad und war damit die zweitlängste Hitzeperiode seit 1876, als die ersten Aufzeichnungen geführt wurden.

Die Agentur sagte, dass die Tagestemperaturen für die nächsten zwei Wochen im unteren 30-Grad-Bereich liegen werden.

Selbst wenn die drückende Hitze nachlässt, forderten die Behörden die Menschen auf, Maßnahmen gegen Hitzschlag zu ergreifen.

Quelle: MA

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