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Schwarze Witwe wird in Container entdeckt

Hochgefährlich invasive Giftspinne im Nakanoseki-Hafen gefunden

Japan gibt sich große Mühe die Einschleppung von invasiven Tierarten zu verhindern. Besonders an den internationalen Häfen kommt es allerdings immer wieder vor, dass besonderes die kleinen Exemplare versuchen einzuwandern. So wurde Anfang der Woche eine schwarze Witwe, eine hochgiftige Spinnenart, am Nakanoseki-Hafen in Hofu in der Präfektur Yamaguchi entdeckt.

Die Präfektur Yamaguchi bestätigte am Dienstag, dass sie die Spinne fanden. Am Montag wurde das weibliche Tier, die als invasive Art gilt, am Hafen in einem Container gefunden. Es lässt sich dabei nicht sagen, ob es sich um die westliche Version handelt oder die südliche. Beide Arten sind aber hochgiftig und gelten als eine der gefährlichsten Spinnen der Welt.

Spinne taucht nicht zum ersten Mal auf

Laut Beamten lässt sich die Art nicht genau einordnen, da sie noch nicht ausgewachsen ist. Beide Arten können bis zu einen Zentimeter groß werden und bekommen rote Flecken auf dem Rücken oder eine Sanduhrform. Sollte es sich um eine westliche Spinne handeln, wäre es das erste Mal, dass sie in Yamaguchi gefunden wird.

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Die Präfektur will jedenfalls weitere Untersuchungen am Hafen durchführen. Es kann durchaus sein, dass noch weitere Spinnen über den Schiffsverkehr ins Land gekommen sind. Es ist allerdings nicht die einzige schwarze Witwe, die kürzlich in der Präfektur auftauchte. Auf der U.S. Marine Corps Base in Iwakuni wurde ebenfalls eine Spinne entdeckt. Es handelt sich dabei um die südliche Art der Spinne.

Menschen sollen Spinne töten

Die Behörden warnen eindringlich vor den Kontakt mit der schwarzen Witwe. Personen sollen sie auf keinen Fall anfassen, da ein einziger Biss schon tödlich enden kann. Die Spinnen gelten als äußerst aggressiv, weswegen man auch das Fangen sein lassen sollte.

Stattdessen wird empfohlen, die Spinne so schnell wie möglich zu töten. Yamaguchi schlägt vor, die Tiere entweder mit Pestiziden oder kochendem Wasser zu übergießen. Aber auch das Zerquetschen mit einem Schuh kann ausreichen, solange sie nicht weiter berührt werden. Wenn ein Exemplar entdeckt wird, sollen dazu sofort die Behörden informiert werden.

MS

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