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Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern

Hokkaido schließt alle 1.600 öffentlichen Schulen, um Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern

Die Bildungsbehörde der Präfektur Hokkaido hat beschlossen, dass ab Mittwoch alle 1.600 öffentlichen und privaten Grund- und Mittelschulen auf Japans nördlichster Hauptinsel vorübergehend geschlossen bleiben sollen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

Die Behörden planen, dass die Schulen eine Woche geschlossen bleiben, der erste derartige Schritt in Japan, der aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus COVID-19 gemacht wurde.

39 Menschen in Hokkaido haben sich mit dem Coronavirus infiziert

Die Präfekturverwaltung bestätigte mittlerweile, dass 39 Menschen mit dem Virus infiziert sind, darunter Schüler, Lehrer und ein Schulbusfahrer.

Mittlerweile bestätigte die Präfekturverwaltung auch den Tod einer älteren Person, die am Dienstag an den Folgen der Erkrankung verstarb.

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„Diese Woche und die nächste sind eine extrem wichtige Periode“, sagte Hokkaido Gouverneurin Naomichi Suzuki und fügte hinzu, dass die Entschlossenheit die Belastungen für die Erziehungsberechtigten berücksichtigt.

Bildungsminister Koichi Hagiuda sagte, er unterstütze die Entscheidung des Gouverneurs, die auf eine Warnung eines Regierungsgremiums folgte, dass die nächste oder übernächste Woche oder zwei Wochen entscheidend sein werden, um zu entscheiden, ob sich das Virus in Japan weiter ausbreiten wird.

Oberschulen seien derzeit von jeglichem Antrag auf Aussetzung des Unterrichts ausgenommen, da die Schüler als alt genug angesehen würden, um selbst die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen zu bestimmen, so der Minister.

In Fällen der Schließung von Kindertagesstätten hat das Wohlfahrtsministerium die lokalen Behörden gebeten, alternative Pläne wie die Entsendung von Kinderbetreuern in die Häuser zu erwägen.

Da das Schuljahr in Japan sich dem Ende zuneigt, forderten die Bildungsbehörden von Hokkaido und Sapporo alle Schulen auf, Maßnahmen gegen das Virus zu ergreifen, wie z.B. die Verkürzung der Abschlusszeremonien oder die Reduzierung der Zahl der Teilnehmer.

Auch andere Städte planen Schulen zu schließen

Die Bildungsräte in anderen Städten und Präfekturen ergreifen ähnliche Maßnahmen wie die von Hokkaido.

Tokyo plant, die öffentlichen Junior High und High Schools ab dem Tag, an dem die Infektion eines Schülers oder Lehrers bestätigt wird, für etwa zwei Wochen zu schließen.

Der Bildungsrat der Präfektur Kanagawa in der Nähe von Tokyo hat ebenfalls beschlossen, die öffentlichen Schulen der Unter- und Oberstufe im Falle einer bestätigten Infektion auszusetzen.

MA

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