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Ein Werk muss pausieren

Honda muss wegen Chip-Mangel Produktion teilweise pausieren

Die Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem, was sich auch auf die Lieferketten auswirkt. Unter anderen kämpft Honda Motor Co. mit dem internationalen Chip-Mangel und ist gezwungen teilweise seine Produktion einzustellen.

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Am Mittwoch gab Honda bekannt, dass sie die Produktion in ihrem Suzuka Werk in der Präfektur Mie ab August für mindestens fünf Tage stoppen werden. Grund dafür ist der Mangel an Halbleitern, die sie dringend benötigen.

Honda möchte Rückstand wieder aufholen

Durch die unfreiwillige Pause wird das Unternehmen vermutlich um die 10.000 Fahrzeuge weniger produzieren. In dem Werk werden pro Tag regulär um die 2.000 Einheiten fertiggestellt, darunter N-Box-Minifahrzeuge und Fit-Kompaktwagen.

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Groß soll das den Betrieb aber nicht beeinflussen. Honda will den Rückstand damit aufholen, dass sie die Produktion über die Feiertage im September weiterlaufen lassen. Das Unternehmen ist allerdings nicht der einzige Hersteller, dem der Chip-Mangel zu schaffen macht.

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Toyota Motor Corp. hat angekündigt, dass sie die Produktion in den Werk Takaoka in der Stadt Toyota in der Präfektur Aichi im August zu reduzieren, da ihnen auch Halbleiter fehlen. Durch die Einschränkung wird es vermutlich ein Minus von 9.000 Einheiten geben.

Japan will Chip-Mangel in der Zukunft verhindern

Toyota musste bereits im Juni seine Produktion in zwei Anlagen in Iwate und Miyagi pausieren, was einen Rückstand von 20.000 Fahrzeugen verursachte. Andere Unternehmen, die unter anderen technische Geräte wie Laptops oder Spielekonsolen produzieren, kämpfen ebenfalls.

Japan ist durch die Pandemie sehr deutlich geworden, wie abhängig sie in einigen Bereichen vom Ausland sind. In Bezug auf die Chips will die Regierung das derzeitige Verhältnis ändern, damit solche Situationen wie bei Toyota und Honda in der Zukunft verhindert werden.

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