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Hongkong sammelt Geld für die japanischen Taifunopfer

Mehrere Tausend Euro kamen durch die Spenden zusammen

Aktuell haben die Menschen in Hongkong selbst mit vielen Dingen zu kämpfen und schauen weniger auf das Weltgeschehen. Trotzdem bekamen viele mit, wie viel Schaden der Taifun Hagibis in Japan anrichtete, der zahlreiche Menschenleben forderte. Aus diesem Grund sammeln die Einwohner von Hongkong nun Geld, um zu helfen.

Aktuell sind bereits mehr als 113.000 Euro zusammengekommen, die an die Opfer in Japan gehen sollen. Das Geld wurde mithilfe einer Crowdfunding-Kampagne gesammelt, die am Sonntag offiziell endete. Um die 4.0000 Menschen spendeten. Organisiert wurde die Kampagne von dem YouTuber Jason Chau. Er will jetzt dafür sorgen, dass das ganze Geld an das japanische Rote Kreuz geht.

Hongkong denkt weiter an andere in Not

Die Aktivistin Agnes Chow erklärte, dass die Hongkonger den Menschen in Japan helfen wollen, obwohl gerade selbst viel in ihrem Land passiert. Jianne Soriano schrieb, dass sie selbst in den unruhigen Zeiten in Hongkong immer noch versuchen einen Weg zu finden, wie sie andere unterstützen können. Sie selbst ist stolz, Hongkongerin zu sein und immer noch Solidarität mit anderen zu haben. Es zeige, dass die Menschen der Stadt zusammen mit anderen Menschen stehen.

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Taifun Hagibis zerstört zahlreiche Deiche in Japan

Hilfe können die Japaner wirklich in jeder Form gebrauchen. Mindestens 80 Menschen sind verstorben, 56.000 Gebäude sind beschädigt oder komplett zerstört und Tausende an Hektar waren überflutet. Viele Familien haben alles verloren und müssen neu mit ihrem Leben anfangen.

Menschen in Hongkong protestieren weiter

Die japanische Regierung gab bereits bekannt, dass sie um die 5 Millionen Euro für die Soforthilfe verwenden werden. Sie wollen so Wasser, Nahrung, Betten und andere Dinge finanzieren, die die Menschen in den Evakuierungszentren dringend brauchen.

In Hongkong gehen in der Zwischenzeit die Proteste weiter, die immer wieder von der Willkür und Gewalt der Behörden überschattet werden. Tausende wurden bereits in den letzten Monaten verletzt und weitere 2.300 Menschen nahm die Polizei fest.

Ein Ende der mittlerweile vielen Demonstrationen ist nicht in Sicht, da die Regierung weiter an dem umstrittenen Gesetz festhält, das erlaubt Menschen in Hongkong an China auszuliefern. Die Bevölkerung hat Angst, dass China seinen Einfluss auf das unabhängige Hongkong ausweitet und die Rechte der Bürger genauso radikal einschränkt wie in China.

JT

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