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Horror-Fund in Japan: Mann tötet und zerstückelt 9 Menschen

Japan – Die Polizei hat einen grausigen Fund in der Wohnung eines 27-Jährigen in der Präfektur Kanagawa gemacht: In Kühlkisten bewahrte dieser die zerstückelten Leichenteile von insgesamt 9 Menschen auf.

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Eigentlich hatte die japanische Polizei die Wohnung in Zama (Kanagawa) nahe Tokyo im Zusammenhang mit dem Verschwinden einer 23-jährigen Frau durchsucht. Dabei stießen die Beamten auf insgesamt 7 Kühlboxen, in denen sich die sterblichen Überreste von 9 Menschen, darunter 8 Frauen und ein Mann, befanden. Unter ihnen soll auch die vermisste 23-Jährige sein.

Unter den Leichenteilen sollen auch mindesten zwei abgetrennte Köpfe sein

Der mutmaßliche Mörder Takahiro Shiraishi wurde am 31. Oktober festgenommen und hat die Tat bereits gestanden. In seiner Vernehmung äußerte er gegenüber den Beamten: „Ich habe sie getötet und versucht, Beweise zu vernichten. Die Körper habe ich in meinem Badezimmer zerstückelt. Das Fleisch und die Organe habe ich in den Abfall geworfen.“ Mögliche Tatwaffe könnte eine Säge sein, die die Beamten in seiner Wohnung fanden. Die Polizei hat ein Sonderermittlungsteam mit dem Fall beauftragt. Weil einige der Leichenteile schon stark verwest sind, kann man derzeit noch keine genaueren Angaben zur Identität der Opfer machen. Laut japanischen Medienberichten soll Shiraishi gestanden haben, alle 9 Opfer in den letzten Monaten getötet zu haben. Der 27-Jährige war erst im August in das Apartment eingezogen.

Kontaktaufnahme in sozialen Medien „Ich habe Angst, alleine zu sterben“

Die Ermittlungen gegen Takahiro Shiraishi sind ursprünglich eingeleitet worden, weil der Bruder des Opfers die 23-Jährige am 24. Oktober bei der Polizei als vermisst meldete, nachdem er sie 3 Tage lang nicht erreichen konnte. Mit Hilfe ihrer Passwörter loggte er sich auf ihrem Computer ein und fand Nachrichtenverläufe seiner Schwester mit dem 27-Jährigen. Der mutmaßliche Täter und das Opfer haben sich vermutlich in einem Selbstmordforum ausgetauscht, nachdem die junge Frau auf dem Kurznachrichtendienst Twitter schrieb, dass sie jemanden suche, der mit ihr gemeinsam Selbstmord begeht. In dem Tweet schrieb sie, dass sie „Angst habe, alleine zu sterben“. Auf Aufnahmen von Sicherheitskameras war die junge Frau mit dem Täter in der Nähe seiner Wohnung zu sehen, woraufhin die Polizei den Durchsuchungsbefehl in Auftrag gab.

Nachbarn: „Noch nie so einen sonderbaren Geruch vernommen“

Nachbarn des mutmaßlichen Mörders zeigten sich erschüttert: Einer von ihnen beschrieb den jungen Mann als „fröhlich, freundlich und höflich“. Mindestens einer der Nachbarn sagte den Beamten, dass er einen „sonderbaren Geruch“ aus der Wohnung des Täters vernahm, aber nichts weiter vermutete. „Ich habe gedacht, dass es nach Abwasser riecht. Jedenfalls ein Geruch, den ich vorher noch nie zuvor vernommen habe.“

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Takahiro Shiraishi dürfte nun wegen mehrfachen Mordes angeklagt werden. In schwerwiegenden Fällen wie diesem droht ihm die Todesstrafe, die in Japan durch den Galgen vollstreckt wird. Die Polizei ermittelt derzeit ein mögliches Motiv des Täters.

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