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Einbruch seit 2019 etwas abgemildert

Hotels in Kyoto verzeichnen 30 Prozent mehr Gäste

Die großen Hotels in Kyoto verzeichnen einen Anstieg der Gästezahlen, allein im August stieg die Zahl um 30,40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vergleicht man die Zahlen mit 2019, liegt die Zahl der Übernachtungsgäste in dem Monat noch deutlich unter den Zahlen vor der Pandemie.

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Zwar herrschte in Japan vom 20. August bis 30. September der vierte Ausnahmezustand, doch die steigende Impfquote und die Tatsache, dass immer mehr Menschen sich nicht mehr in der Selbstbeherrschung üben wollten, führten laut der Kyoto City Tourism Association zu diesem Anstieg.

Zahlen immer noch deutlich unter denen von 2019

Zwar verzeichnete Kyoto einen Anstieg, doch im Vergleich zum August 2019 sind die Zahlen der inländischen Touristen um 20,6 Prozent zurückgegangen.

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Die Daten der Kyoto City Tourism Association umfassen insgesamt 17.771 Zimmer in 100 Hotels, etwa 50 Prozent der Hotels in der Stadt Kyoto.

Die Zahl der Übernachtungen japanischer Gäste stiegen in 62 Hotels im Vergleich zum August 2020 um 9,2 Prozent, sanken jedoch im Vergleich zum August 2019 um 43,3 Prozent. Man liegt also immer noch weit unter dem Niveau vor der Pandemie.

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Die Auslastung der Hotelzimmer lag im August bei 26,8 Prozent, ein Anstieg um 3,4 Prozentpunkte gegenüber August 2020, aber ein Rückgang um 56,5 Punkte gegenüber dem Jahr 2019. Außerdem lag insgesamt eine niedrigere Auslastung als in anderen japanischen Städten vor.

Laut der aktuellen Prognose wird erwartet, dass die Belegungsrate der Hotels im September und Oktober zwischen 10 und 14 Prozent schwanken und sich im November auf 22,7 Prozent erholen wird.

Ausländische Touristen seit 17 Monaten bei fast Null

Da die Reisebeschränkungen allerdings mittlerweile gelockert wurden, wäre es nicht unwahrscheinlich, dass die Zahlen besser ausfallen könnten, als die Schätzung es vorhersagt.

Die Gesamtzahl der ausländischen Gäste, die in der Stadt übernachteten, stieg im Vergleich zu August 2020 um 67,8 Prozent, lag aber immer noch um 99,6 Prozent unter dem Niveau von August 2019. Die Zahl der ausländischen Gäste in der Stadt ist seit 17 aufeinanderfolgenden Monaten fast bei null geblieben.

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Der Rückgang der Touristenzahlen hat die japanische Kulturhauptstadt in eine schwierige Lage gebracht. Mittlerweile steht die Stadt kurz vor der Insolvenz.

Der durchschnittliche Zimmerpreis pro Einheit lag bei 9.030 Yen (ca. 68,32 Euro), was einem Rückgang von 14,3 Prozent gegenüber August letzten Jahres entspricht.

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