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Außenministerium bemüht sich um Rückflüge

Hunderte Japaner wegen Coronavirus in Peru gestrandet

Japan hat in den letzten Tagen die Einreise für mehrere Länder massiv verstärkt. Doch auch andere Länder haben beim Reiseverkehr Maßnahmen gegen den Covid-19 ergriffen. Peru hat so beschlossen den internationalen Flugverkehr einzustellen. Das bedeutet allerdings, dass hunderte Japaner in dem Land gestrandet sind.

Das japanische Außenministerium bestätigt, dass etwa 230 japanische Staatsbürger das Land vorerst nicht verlassen können. Zurzeit leben sie in örtlichen Hotels oder anderen Unterkünften, bis sich die Lage wieder entspannt. Peru verhängte mit dem nationalen Ausnahmezustand die Flugsperre offiziell am 15. März. Seit dem Tag dürfen Flüge aus dem Ausland weder landen noch starten.

Japaner dürfen ihre Zimmer nicht verlassen

Eine Japanerin in den 50ern berichtet Reportern, wie es ihnen zurzeit geht. Sie war am 13. März zusammen mit einer Reisegruppe nach Lima gereist. Eigentlich wollten sie das Land am 20. März wieder verlassen, was nun jedoch nicht möglich ist. Am 19. März erhielten sie die Mitteilung von der japanischen Botschaft, dass es für sie keine Rückflüge nach Japan gibt.

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Ihr Zimmer in einem Hotel in der Stadt Cusco dürfen die Frau und die restlichen Japaner nicht verlassen. Einige stehen unter dem Verdacht den Virus zu haben, weswegen sie sich nicht frei bewegen dürfen. Von ihren Zimmern aus können sie sehen wie Polizisten und Soldaten durch die Straßen patrouillieren. Essen wird laut der Frau direkt auf das Zimmer geliefert und die Gruppe versucht sich gegenseitig zu unterstützen. Informationen teilen sie per E-Mail oder Telefon.

Außenministerium bemüht sich um Rückflüge

So weit geht es allen gut, die Frau klagt allerdings aufgrund der Höhe über Kopfschmerzen und sie leidet unter Angstzuständen, weswegen sie nicht gut schläft. Wie viele macht sie sich Sorgen krank zu werden. Besonders für die Reisenden in den 80ern sei die Situation schwierig.

Die Frau möchte, dass die japanische Regierung die peruanische Regierung darum bittet, sie schnell nach Hause zu bringen. Das japanische Außenministerium gab an, dass sie über die Botschaft in Peru mit der peruanischen Regierung kommunizieren und sie sich um Rückflüge bemühen. Ebenfalls wurde für den Notfall Kontakt zu einer medizinischen Einrichtung in Peru aufgenommen.

Peru ist allerdings nicht das einzige Land, in dem Japaner festsitzen. Am Samstag verhängten mehr als 50 Länder weltweit ein Flugverbot für internationale Flüge und schlossen die Landesgrenzen. Das Außenministerium versichert, dass es mit den Botschaften in allen Ländern zusammenarbeitet und daran arbeitet, die Japaner schnell auszufliegen.

NHK

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