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Forderungen nach Maßnahmen zum Schutz von Unternehmen

Hunderte japanische Unternehmen sind von Visa-Stopp der USA betroffen

US-Präsident Donald Trump gab im Juni bekannt, dass die USA bis Ende des Jahres das Ausstellen von bestimmten Arbeitsvisa komplett einstellt. Für viele Unternehmen kam die Entscheidung sehr überraschend und sorgt nun für Probleme. Auch mehr als 300 japanische Firmen und 1.400 Angestellte sind von der Entscheidung betroffen.

Am Dienstag veröffentlichte die Japan External Trade Organisation die Ergebnisse einer Umfrage zu dem Thema. Vom 26. Juni bis 1. Juli hatten sie 961 japanische Unternehmen befragt. 35 Prozent gaben an, dass die Entscheidungen Auswirkungen auf ihren Betrieb hatten. Weitere 13 Prozent sprachen sogar von ernsthaften Auswirkungen.

Regierungen sollen Maßnahmen ergreifen

Viel gaben an, dass sie nun einen eingefrorenen Personaltransfer haben, andere klagten über einen starken Personalmangel in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Der Vorsitzende der Japan Business Federation, Hiroaki Nakanishi, forderte bereits die Regierung von beiden Ländern auf, um zu helfen. Sie sollen Maßnahmen ergreifen, damit der Betrieb von japanischen Unternehmen nicht eingeschränkt wird.

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Der Grund für den Visastopp scheint dabei skurril zu sein. Trump will mit den strengeren Einwanderungsmaßnahmen für mehr Arbeitsplätze sorgen. In der Theorie sollen so nach der Covid-19-Pandemie zuerst Amerikaner einen Arbeitsplatz bekommen. Zuletzt lag die Zahl der Arbeitslosen bei mehr als 40 Millionen.

Massive Kritik von großen Unternehmen

Ursprünglich wurde bereits im April von Trump ein Gesetz unterzeichnet, mit dem für 60 Tage die Ausstellungen von sogenannten Green Cards gestoppt wurden. Erst letzten Monat wurde dann die Verordnung überraschenderweise bis Dezember erweitert. Zusätzlich wurden Arbeitsvisa auch in die Reglung mit einbezogen.

Besonders in der IT-Branche der USA löste das jedoch massive Kritik aus. Große Unternehmen wie Apple oder Google beschäftigen Personen aus der ganzen Welt und wissen jetzt nicht, wie sie ihren Mitarbeitern helfen sollen.

MS

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