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HomeNachrichten aus JapanHunderte Menschen kommen zum Gedenkgottesdienst von Kyoto Animation

An zwei weiteren Tagen finden Trauerveranstaltungen für die Öffentlichkeit statt

Hunderte Menschen kommen zum Gedenkgottesdienst von Kyoto Animation

Monate nach dem Brandanschlag auf Kyoto Animation sind immer noch viele Menschen tief betroffen. Um den 36 Opfern zu gedenken, kamen am Samstag hunderte Menschen zu einem Gedenkgottesdienst zusammen.

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Um die 500 Menschen versammelten sich zu der Gedenkveranstaltung in Kyoto. Neben allgemeinen Unterstützern waren ebenfalls Personen aus der Anime-Industrie anwesend, um ihren verstorbenen Kollegen die Ehre zu erweisen.

Weitere Gottesdienste für die Öffentlichkeit

Zusammen beteten alle ein stilles Gebet zu den Opfern. Anschließend sprach Hideaki Hatta zu den Menschen. Er dankte allen, die weltweit spendeten und ihnen Nachrichten schickten, und sie so alle ermutigten. Hatta merkte erst so, wie weit die Arbeit des Studios Menschen erreichte.

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Er versprach bei der Rede erneut, dass sie weiter an Anime arbeiten und Werke liefern wollen, die die Träume, Hoffnungen und Emotionen der Menschen weltweit fördern. An dem Veranstaltungsort waren Nachrichten und Zeichnungen aus China, Deutschland, Brasilien und vielen weiteren Ländern aufgestellt.

Nach der Rede legten Teilnehmer ebenfalls Blumen ab und beteten erneut für die Opfer. Da es wohl ein großes Interesse für die Gedenkveranstaltung gibt, finden am Sonntag und Montag noch zwei weitere Veranstaltungen für die komplette Öffentlichkeit statt.

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Noch immer sind viele Fragen nach dem Anschlag unbeantwortet. 33 Personen wurden bei dem Feuer verletzt, von denen einige immer noch im Krankenhaus liegen. Der Täter selbst erlitt gleichermaßen schwere Verletzungen und ist weiterhin nicht vernehmungsfähig. Die Polizei hofft jedoch, dass er sich schnellstmöglich erholt, damit sie ihn festnehmen können. Nach seinen eigenen Aussagen wollte er sich wohl an Kyoto Animation rächen, da sie angeblich einen Roman von ihm stahlen. Das Studio und die Polizei erklärten jedoch bereits, dass das nicht der Fall ist.

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