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Hunderttausende Haushalte in Japan kämpfen ohne Strom gegen eine neue Hitzewelle

Temperaturen steigen wieder auf 35 Grad

Hunderttausende Haushalte in der Nähe von Tokyo haben immer noch keinen Strom und kein Wasser und das bei hohen Temperaturen.

Tokyo Electric Power Company Holdings Inc. teilte am 11. September mit, dass weiterhin 430.000 Haushalte in der Präfektur von Chiba keinen Strom haben werden. Das Unternehmen geht davon aus, dass es noch Tage dauern kann, bis der Strom wieder verfügbar ist.

TEPCO stockt Arbeitskräfte auf um Haushalte wieder ans Stromnetz zu bekommen

Ein Mitarbeiter der Stadt Ichihara sagte auf Anfragen der Einwohner: „Da der Stromausfall bis zum dritten Tag andauert, steigt der Stress unter den Menschen.“

TEPCO hatte zuvor versucht, die Zahl der Haushalte in der Präfektur ohne Strom von 500.000 am Dienstag auf 120.000 am Mittwochmorgen zu senken. In Städten wie Kisarazu und Kimitsu kam es jedoch aufgrund von Gewittern und der eingeschränkten Sicht nachts zu Verzögerungen bei den Reparaturen.

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Das Unternehmen plant nun 2.300 Arbeiter zu mobilisieren und mehr als 100 Fahrzeuge einzusetzen.

Alle betroffenen Gebiete der Präfekturen Ibaraki und Shizuoka werden bereits wieder mit Strom versorgt, aber in Kanagawa waren immer noch rund 4.000 Haushalte ohne Strom.

Ohne Strom gegen neue Hitzewelle

Da der Strom fehlt, haben Menschen in den betroffenen Gebieten Probleme gegen die neue Hitzewelle anzukämpfen. In Kamogawa erreichten die Temperaturen am Dienstag 35,5 Grad.

„Mein Kind schwitzte so stark, dass es nicht mehr pinkeln kann“, sagte eine 21-jährige Frau, die mit ihrem 10-monatigen Sohn in einem Evakuierungszentrum in Kimitsu Zuflucht suchte.

Mindestens zwei Menschen sind in der Präfektur an einem Hitzschlag gestorben. Mittlerweile wurden viele Menschen in Krankenhäuser eingeliefert.

Der Taifun Faxai landete am frühen Montag in der Nähe der Stadt Chiba in Japan. Er war der stärkste bisher registrierte Taifun in der Kanto-Region.

Der Taifun zerstörte dutzende Stromleitungen und tötete mindestens drei Menschen.

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