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Nicht mehr auf dem letzten Platz

Ibaraki ist nicht mehr die am wenigsten attraktive Präfektur Japans

Die Präfektur Ibaraki im Osten Japans kämpft bereits sehr lange darum, nicht mehr die am wenigsten attraktive Präfektur im Land zu sein.

Im aktuellen Ranking der attraktivsten Präfekturen belegte Ibaraki Platz 42, womit sie dem Ziel von Gouverneur Kazuhjiki Oigawa ein Stück näher gekommen ist.

Ibaraki 7 Jahre hintereinander auf dem letzten Platz

Es gibt allerdings auch Stimmen, die sich enttäuscht darüber äußerten, dass die Präfektur den berüchtigten letzten Platz in der Rangliste verloren hat.

Ein 20-jähriger Universitätsstudent, der in der Stadt Naka lebt, sagte gegenüber den Medien: „Es ist merkwürdig, dass wir einen höheren Rang einnehmen als Tochigi, das viele berühmte Touristenorte wie Nikko und Nasu hat. Unsere Anziehungskraft als die am wenigsten attraktive Präfektur ist durch einen Aufstieg im Rang verloren gegangen“.

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Die Rangliste, die auf einer Umfrage basiert, die jedes Jahr von Brand Research Institute Inc. in Tokyo durchgeführt wird, wurde am 14. Oktober veröffentlicht.

Die Beliebtheits-Umfrage wurde 2009 gestartet und Ibaraki belegte in den ersten drei Jahren den schlechtesten Rang.

Obwohl die Präfektur im Jahr 2012 ihren Rang auf Platz 46 von 47 Präfekturen verbesserte, fiel sie ab 2013 sieben Jahre in Folge auf den letzten Platz zurück.

Brand Research Institute Inc. analysiert für ihre Umfrage verschiedene Faktoren, die in Ibaraki teils deutlich angestiegen sind. So wurden zum Beispiel land-, forst- und fischereiwirtschaftliche Produkte in Japan beliebter und kletterten vom Platz 24. auf den 12. Platz und auch die Medienpräsenz stiegt von Platz 36 auf Platz 19.

Präfektur arbeitet hart daran, das Image zu verbessern

Gouverneur Oigawa kritisierte die Rangliste im Oktober 2019, nachdem seine Präfektur zum siebten Mal in Folge als die am wenigsten attraktive Präfektur eingestuft worden war, und sagte: „Das schadet dem Image der Präfektur enorm.“

Zum Rückfall Tochigis auf den letzten Platz in diesem Jahr meinte er: „Ich weiß, wie sie sich fühlen. Ich möchte, dass sie von den Ergebnissen nicht so beunruhigt oder emotional aufgewühlt sind.“

Die Verwaltung der Präfektur Ibaraki hatte sich bemüht, das Image der Präfektur attraktiver zu gestalten, um den Status der unattraktivsten Präfektur in Japan abzuschütteln, indem sie Unternehmen in das Gebiet lockte und den Export landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus der Präfektur ausweitete.

Die Präfektur nutzte auch die offizielle virtuelle YouTuber-Figur der Präfektur, Ibara Hiyori, für ihre Werbeaktivitäten.

Die Attraktivität von Ibaraki stieg auf 13,1 Punkte – 3,7 Punkte mehr als im Vorjahr – während sich der Rang von Platz 47 auf Platz 42 verbesserte. Fünf Prozent der Befragten antworteten, dass sie Ibaraki „sehr attraktiv“ fanden.

Hokkaido, Japans nördlichste Präfektur, errang mit 60,8 Punkten zum zwölften Mal in Folge den Spitzenplatz in der Beliebtheits-Umfrage. An zweiter Stelle lag Kyoto mit 49,9 Punkten, gefolgt von Okinawa auf dem dritten Platz mit 44,1 Punkten.

Präfekturen, die Touristen aus dem In- und Ausland anziehen, belegten die Spitzenplätze. Die am unteren Ende platzierte Präfektur Tochigi erzielte 11,4 Punkte.

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