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Zu zahlende Summe beträgt nur wenige Euro

Ikeda Bürgermeister verspricht für heimliche Sauna zu zahlen und sorgt für Lacher

Vor einigen Wochen sorgte der Bürgermeister von der Stadt Ikeda, Osaka für Aufsehen. Er hatte heimlich in seinem Büro im Rathaus eine provisorische Sauna eingerichtet. Bevor sein Geheimnis allerdings rauskam, hatte er sie bereits wieder abgebaut. Als sein Saunaprojekt doch bekannt wurde, versprach er für die Kosten aufzukommen, was er nun wirklich tun will.

Bürgermeister Hiroki Tomita hatte sich die Sauna Anfang September in einem kleinen Raum neben seinem Büro eingerichtet. Sie sollte als eine Art medizinische Behandlung für seinen Bandscheibenvorfall dienen. Während der Mittagspause nahm er regelmäßig Dampfbäder und nutzte die Sauna um die 30 Mal bis seine Frau im Oktober darauf hinwies, dass die Bürger die Sauna nicht gutheißen würden. Tomita sah das ein und baute sie wieder ab.

Nutzung der Sauna kostete nur wenige Euro

Am 22. Oktober wurde trotzdem über eine Nachrichtenseite bekannt, dass er sich den persönlichen Luxus im Büro gegönnt hat. Tomita entschuldigte sich daraufhin zutiefst dafür Öffentliches und Privates vermischt zu haben und versprach zu dem Zeitpunkt bereits für mögliche Stromkosten aufzukommen.

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Am 17. November meldet sich Tomita erneut bei der Öffentlichkeit und gab an, dass er sein Versprechen einlösen will. Während der Pressekonferenz erklärte er, dass er die Stromkosten für seine Sauna ausgerechnet hat, die umgerechnet insgesamt 5,60 Euro betragen. Berechnet wurde der Betrag bei dem Strompreis pro Stunde, der bei etwa 19 Cent liegt und der Nutzungszeit der Sauna von 50 Stunden. Den Betrag wird Tomita selbstverständlich im vollen Umfang der Stadt zurückzahlen.

Internet ist von den Kosten amüsiert

Online sorgte die Pressekonferenz und die Geldsumme für Belustigung. Es wurde dabei gefragt, ob die Menschen wirklich auf Tomita sauer seien, vor allem weil er mit der Sauna nur sein gesundheitliches Leiden mildern wollte. Er tue ihnen ein wenig leid, da er nicht wirklich etwas Schlimmes getan habe.

Andere zeigten sich beeindruckt, dass der Bürgermeister wirklich die Sache ernst nimmt und bezahlt, auch wenn es nur eine absurde Summe ist. Einige fragten sich aber auch, ob nicht auch noch anderweitig Kosten angefallen sind, die der Steuerzahler begleichen musste.

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