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Immer mehr ausländische Menschen in Fukushima

Immer mehr Ausländer ziehen in die Präfektur Fukushima

Die Präfektur Fukushima scheint immer beliebter bei Menschen aus dem Ausland zu werden, die in Japan leben wollen.

Laut einer Volkszählung, die Anfang dieses Monats veröffentlicht wurde, leben in der Präfektur Fukushima zu Beginn dieses Jahres 14.047 ausländische Staatsangehörige, ein Anstieg von 1.263 gegenüber 2018.

Ein Plus von 154 Prozent in der Präfektur Fukushima

Im Vergleich zu 2013, als die Zählung das erste Mal durchgeführt wurde, ist die Zahl der Ausländer in Fukushima um 154 Prozent gestiegen. Der Trend zeigt sich besonders in städtischen Gebieten wie Iwaki und auch in der Stadt Fukushima. Am 1. Januar verzeichnete Koryama mit 2.682 die höchste Anzahl an ausländischen Einwohnern.

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Während die ausländische Gemeinschaft weiter wächst, hat die Präfektur die Aufgabe, ein Umfeld zu schaffen, in dem sie sich willkommen und unterstützt fühlen. „Mit der Politik der Regierung, die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte zu erhöhen, sehen wir mehr technische Praktikanten, die beispielsweise in Fabriken arbeiten“, sagte ein Mitarbeiter von Iwaki.

Fukushima ist allerdings keine Ausnahme, die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte nimmt landesweit in Japan zu. Nach Angaben des Fukushima Labour Bureau hat sich die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte in der Präfektur von 2.493 im Jahr 2011 auf 8.130 im Jahr 2018 verdreifacht.

Da die Bevölkerung in Fukushima und auch die Verfügbarkeit von Arbeitskräften weiter abnimmt, wächst das Bedürfnis der Bewohner, mit ausländischen Arbeitnehmern zusammenzuleben.

Auch mehr Studenten in Fukushima

Nach Angaben der Japan Student Services Organization war die Zahl der Austauschstudenten in der Präfektur Fukushima im Jahr 2018 etwa 2,5-mal höher als im Jahr 2012, und die Zahl stieg von 302 auf 776.

Unter Berücksichtigung der Bedürfnisse von Ausländern, bemüht sich die Präfektur, ihre Beratungsdienste zu verbessern. Der Plan sieht vor, die Barrierefreiheit der Fukushima International Association bis Ende des Jahres von sieben auf elf Sprachen zu erweitern und soziale Medien zu nutzen, um Veranstaltungen und den Aufbau von Communitys in verschiedenen Sprachen zu fördern.

Quelle: TJT

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