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Einige Länder verbieten Japanern die Einreise

Immer mehr Länder verschärfen ihre Reisewarnungen für Japan

Der deutliche Anstieg von Menschen in Japan, die sich mit dem Coronavirus COVID-19 infiziert haben, führt dazu, dass immer mehr Länder Reisewarnungen für Japan aussprechen oder sie verschärfen.

Außenminister Toshimitsu Motegi sagte am Freitag, dass Israel, die Salomonen, Thailand, Samoa, Tonga, Mikronesien, Kiribati, Bhutan und Südkorea vor Reisen nach Japan warnen. Das Land ist von dem neuen Coronavirus am stärksten betroffen.

Samoa fordert freiwillige Quarantäne von japanischen Reisenden

Auf ihrer offiziellen Website empfiehlt die samoanische Regierung nachdrücklich, dass alle Personen, die beabsichtigen, nach China und in jedes vom Coronavirus betroffene Land zu reisen, ihre Reisevorbereitungen verschieben, sofern die Reise nicht erforderlich ist.

Mehr zum Thema:  Zahlreiche japanische Präfekturen starten mehrsprachige Hotlines zum Coronavirus

Samoa warnte auch, dass japanische Passinhaber sich am Abflugort mindestens 14 Tage lang selbst unter Quarantäne stellen und sich innerhalb von drei Tagen vor ihrer Reise nach Samoa einer medizinischen Freigabe unterziehen müssen.

Auch Thailand rät mit einer Reisewarnung von Reisen nach Japan ab

Auch das thailändische Gesundheitsministerium rät davon ab nach Japan zu reisen. Die thailändische Regierung sagte, die Ausbrüche des Coronavirus in Japan und Singapur hätten das dritte Stadium erreicht, in dem eine wachsende Anzahl infizierter Menschen keine Verbindung mit Chinesen oder eine Reise nach China unternommen haben, wo das Virus vermutlich seinen Ursprung hat.

Israels Sicherheitsmaßnahmen folgen Berichten, wonach zwei Israelis sich mit dem Virus infiziert haben, nachdem sie aus dem vom Virus befallenen Kreuzfahrtschiff Diamond Princess im Hafen von Yokohama evakuiert worden waren, wo sie etwa zwei Wochen unter Quarantäne gestanden hatten.

Ungefähr 10 Israelis befanden sich an Bord des Schiffes. Israel war eines von etwa einem Dutzend Ländern, die letzte Woche Charterflüge arrangiert haben, um ihre Bürger nach Hause zu bringen. Dies war eine Notfallmaßnahme, um die Evakuierten vor dem Virus zu schützen.

Israel verbietet Menschen aus Japan die Einreise

Alle Evakuierten auf COVID-19 negativ getestet wurden. Aber mindestens 14 Amerikaner, sechs Australier, vier britische Staatsangehörige und zwei Israelis haben nach ihrer Rückkehr aus Japan bisher positive Tests durchgeführt.

Am Sonntag, nachdem die Virusinfektionen bei den Evakuierten der Diamond Princess bestätigt worden waren, kündigte Israel sein Einreiseverbot für japanische Reisende und Einwohner Japans an, die 14 Tage vor ihrer Ankunft Japan oder Südkorea besucht hatten, und zwar ab Montag.

Auch Mikronesien lässt keine Menschen aus Japan mehr einreisen.

Mittlerweile 840 Meldungen über Infizierungen mit dem Coronavirus in Japan

Mit 149 Fällen, die am Montagabend in Japan gemeldet wurden, wurde die landesweite Gesamtzahl in Japan auf 840 erhöht, was andere Länder dazu veranlasste, ihre Reisehinweise bezüglich Reisen nach Japan anzupassen.

Auch die USA hat die Reisewarnung verschärft, das Gesundheitsministerium schreibt, dass ältere Erwachsene und Personen mit chronischen Erkrankungen, bei denen möglicherweise ein höheres Risiko für schwere Krankheiten besteht, ihre Pläne mit einem Gesundheitsdienstleister besprechen und erwägen sollten, nicht notwendige Reisen zu verschieben. Sie warnten die Amerikaner auch vor möglichen Verspätungen, Quarantäne und extrem teuren medizinischen Kosten, wenn der Verdacht aufkommt, dass sie mit dem Virus infiziert zu sein.

Australien hat auch seine Reisewarnung für Japan angepasst. Die australische Regierung gab am Sonntag auf Twitter bekannt, dass sie den Australiern empfiehlt, in Japan ein hohes Maß an Vorsicht walten zu lassen, da das Risiko einer anhaltenden lokalen Übertragung des neuen Coronavirus erhöht ist.

MA

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