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HomeNachrichten aus JapanImmer mehr Menschen mit Demenz werden in Japan als vermisst gemeldet

Auch die Zahl der allgemein Vermissten angestiegen

Immer mehr Menschen mit Demenz werden in Japan als vermisst gemeldet

Laut der japanischen Polizei wurden im vergangenen Jahr 17.636 Menschen mit Demenz landesweit als vermisst gemeldet. Der neunte Anstieg in Folge seit 2012.

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Von den 9.631 Männern und 8.005 Frauen, die der Polizei als vermisst gemeldet wurden, konnten im Jahr 2021 236 Personen nicht ausfindig gemacht werden, das sind 22 mehr als im Jahr 2020.

Osaka verzeichnete die meisten vermissten Menschen mit Demenz

Aufgeschlüsselt nach Präfekturen verzeichnete Osaka mit 1.895 die meisten vermissten Menschen mit Demenz, gefolgt von Saitama mit 1.875, Hyogo mit 1.804, Kanagawa mit 1.604 und Aichi mit 1.542.

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Einschließlich der vor 2021 als vermisst gemeldeten Personen wurden im Jahr 2021 17.538 Personen gefunden. Davon wurden 16.977 von der Polizei oder von Familienangehörigen lebend gefunden, 450 wurden tot aufgefunden und 111 Meldungen wurden zurückgezogen.

Die meisten Vermissten werden innerhalb einer Woche gefunden

99,4 Prozent der Vermissten wurden innerhalb einer Woche und 73,9 Prozent am Tag der Meldung gefunden. Sechs Personen wurden ein bis zwei Jahre nach der Vermisstenmeldung aufgefunden, und vier wurden mehr als zwei Jahre später aufgefunden.

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Die Gesamtzahl der als vermisst gemeldeten Personen, einschließlich derer, die nicht an Demenz leiden, belief sich 2021 auf 79.218, was einem Anstieg von 2.196 im Jahr 2020 entspricht. Mit 22,3 Prozent entfiel der größte Anteil der Fälle auf Demenzkranke.

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