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Immer mehr Pflanzen in japanischen Büros

Pflanzen gegen den Stress

Immer mehr Firmen in Japan sorgen für mehr Grün in ihren Büros. Das soll dabei helfen, den Stress unter den Mitarbeitern zu reduzieren und das Image des Unternehmens für Bewerber interessant zu machen.

Allerdings werden nicht einfach nur Zimmerpflanzen aufgestellt, sondern mit originellen und kreativen Ideen versucht, das Wohlwohlempfinden der Mitarbeiter anzuheben.

So hat die Firma Nextbeat Co. einen Baum vor dem Eingang ihrer Zentrale in Tokyo aufgestellt. Der Platz ist mittlerweile bei Angestellten, die Pause machen, sehr beliebt.

„Man kann überall Grün sehen“, sagte eine Frau, die das Büro besuchte. „Die Sonne scheint durch die Pflanzen heller zu scheinen.“

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In der Lounge, in der sich die Mitarbeiter entspannen sollen, wurde ebenfalls ein Baum aufgestellt. Die Pflanze hatte einen Taifun in einem Wald in Okinawa überstanden und steht als Symbol für die Vitalität des Unternehmens.

„Die Pflanzen helfen den Mitarbeitern, sich erfrischt zu fühlen und die Konzentration zu steigern“, sagte Akane Hosokawa, PR-Mitarbeiter des Unternehmens. „Wenn ein Kunde das Büro besucht, sind sie oft das erste Gesprächsthema.“

Pflanzen im Büro gegen stressbedingte Krankheiten

Unternehmen in Japan sind seit Dezember 2015 gesetzlich dazu verpflichtet, auf stressbedingte Krankheiten zu achten. Die Firma stellte fest, dass Pflanzen am Arbeitsplatz die Gesundheit der Mitarbeiter fördern und die Produktivität erhöhen.

Nach der Finanzkrise im Jahr 2008 haben viele japanische Unternehmen Pflanzen aus den Büros entfernt, um so Kosten zu sparen. Nun werden neue Pflanzen angeschafft, um ein freundliches Mitarbeiterumfeld zu schaffen.

Prime Assistance Inc., ein in Tokyo ansässiger Anbieter von Pannendiensten, unterhält einen grünen Empfangsbereich und ein Kunden-Callcenter und übergibt das Pflanzenmanagement an Experten, die diese zweimal im Monat bewässern und trimmen oder ersetzen.

„Obwohl der Service rund 200.000 Yen pro Monat kostet, trägt die grüne Umgebung zur Geschäftstätigkeit bei, indem sie Diskussionen unter den Mitarbeitern ermöglichen“, so ein Sprecher des Unternehmens.

Quelle: THT

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