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Immer mehr Restaurants in Japan verzichten auf Besteck und Behälter aus Plastik

Strohhalme aus alternativem Material werden ebenfalls beliebter

In Japan wächst immer mehr das Bewusstsein für Plastikverpackungen und Plastik allgemein. Restaurants schließen sich gleichermaßen dem positiven Trend an und versuchen, vermehrt auf Plastik zu verzichten und auf umweltfreundliches Material zu setzen.

Besonders Plastikbesteck ersetzen immer mehr Lokale durch Versionen aus pflanzlichem Material. Ebenfalls werden Plastikbehälter ersetzt, um den Plastikmüll zu beseitigen. Unter anderem änderte Skylark Holdings sein Konzept. Das Unternehmen ist der größte Betreiber von Familienrestaurants in Japan, die nun auf Plastik verzichten sollen. Die neue Reglung für umweltfreundliches Besteck und Verpackungen setzten sie nun für rund 2.800 Filialen um.

Papier und Pappe statt Plastik

Skylark erhofft sich von dem Programm, 150 Tonnen an Plastikmüll pro Jahr einzusparen. Ein Beamter der Firma erklärte den Medien, dass sie alles mögliche tun wollen, um bei der Bewältigung von Umweltproblemen zu helfen. Sie stehen damit nicht alleine da. Andere Unternehmen versuchen beispielsweise, auf Plastikstrohhalme oder Plastikbecher zu verzichten.

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Starbucks Japan kündigte an, dass sie bis Ende Mai in allen 1.500 Filialen Plastikstrohhalme durch Papierstrohhalme ersetzen wollen. Es werden jährlich 200 Millionen Strohhalme verwendet, sodass die Kette eine Menge Plastikmüll einsparen will. Neben den Strohalmen überlegt Starbucks, die Becher durch welche aus Pappe zu ersetzen. Erste Versuche zu einem Wechsel gab es laut eigenen Aussagen wohl schon.

Neben Restaurants und anderen Lokalen versuchen Unternehmen in anderen Branchen gleichermaßen, mehr für den Umweltschutz zu tun. Die Bekleidungskette Uniqlo, die international Filialen besitzt, verzichtet vermehrt auf Plastik. Seit September nutzen sie nur noch Tüten aus Papier für Kunden.

Japan selbst plant, nächstes Jahr ein Gesetz zu verabschieden, mit dem Plastiktüten in Einkaufsläden kostenpflichtig werden. Die Regierung hofft, so die Nutzung zu reduzieren und das Interesse an Alternativen zu stärken.

NHK

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