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Immer mehr Touristen verschwinden, nachdem sie auf Kreuzfahrtschiffen in Japan eingereist sind

Im vergangenen Jahr war die Zahl der ausländischen Besucher in Japan so hoch wie nie zuvor und die Zahl, die mit einem Kreuzfahrtschiff einreisen wächst ebenfalls.

Waren es 2014 noch 410.000 ausländische Besucher, sind es 2018 schon 2,44 Millionen Menschen. Der Anstieg ist auf eine am 1. Januar 2015 in Kraft getretene Änderung des Einwanderungskontrollgesetzes zurück zu führen.

Ausländische Besucher, die auf Schiffen in das Land kommen, die vom japanischen Immigrations Ministerium genehmigt wurde und die eine Passage nach Hause auf dem gleichen Schiff gebucht haben, sowie ihre Fingerabdrücke hinterlassen haben, können die Visumspflicht aufgeben und müssen auch nicht fotografiert werden, wenn sie an Land gehen.

Während dies für Besucher aus den Ländern wie Kanada, USA, Großbritannien, Australien und Deutschland usw. keine große Änderung darstellt, ist es so aber Reisenden aus China und einigen südostasiatischen Ländern einfacher gemacht worden in Japan einzureisen. Die Gesetzesänderung führte dazu, dass es einen rapiden Anstieg an Kreuzfahrten aus China zur Insel Kyushu gibt.

Doch mit der Zunahme der Touristen steigt auch die Zahl der ausländischen Kreuzfahrtpassagiere, die nach ihre Ankunft in Japan verschwinden und damit illegal in Japan bleiben. 2018 sind es bereits 106 Menschen, die zwar in Japan das Schiff verlassen haben, aber die ihre Rückreise nicht angetreten haben.

Das Immigrations Ministerium änderte im vergangenen Jahr die Einreise-Praxis bei einem Schiff, bei dem wiederholt Passagiere verschwunden sind.

Das war das erste Mal, dass es dazu gekommen ist. Zudem fordert das Ministerium von den Kreuzfahrtunternehmen größere Sorgfalt bei der Überprüfung der Passagiere und plant, die Passagiere genauer zu überprüfen und auch Menschen die Einreise zu verbieten, sofern man davon ausgeht, dass sie nicht vorhaben eine Rückreise anzutreten.

Quelle: Mainichi Shimbun

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