• News
  • Podcast
Home News Immobilieninvestoren interessieren sich für Skigebiet Niseko, aber nicht dafür Steuern in Japan...
Anzeige

Immobilieninvestoren interessieren sich für Skigebiet Niseko, aber nicht dafür Steuern in Japan zu zahlen

Steuerbehörde nimmt Ermittlungen auf

Immobilienunternehmen und ausländische Investoren investieren zurzeit fleißig in das beliebte Skigebiet Niseko, aber Steuern möchte keiner zahlen.

Das regionale Steuerbüro von Sapporo forderte inländische und ausländische Unternehmen und Investoren in 10 Fällen auf, Steuern von mehr als 600 Millionen Yen zu zahlen. Die Unternehmen hatten 3 Milliarden Yen nicht angegeben.

Das Gebiet von Niseko, das nicht nur die Stadt Niseko, sondern auch die benachbarte Stadt Kutchan und die umliegenden Hügel umfasst, hat sich zu einem weltweit beliebten Reiseziel entwickelt, in dem Skifahrer Pulverschnee genießen können.

Viele ausländische Besucher kommen im Winter zum Skifahren oder Snowboarden in die Gegend und viele Geschäfte nutzen die englische Beschilderung, um Kunden anzulocken.

Beliebtheit von Niseko lässt Grundstückspreise steigen

Aufgrund der Beliebtheit sind die Grundstückspreise in der Region stark gestiegen. Unternehmen mit Sitz in Australien und einigen asiatischen Ländern betreiben dort seit mehr als 10 Jahren aktiv Landtransaktionen.

Grundsätzlich werden ausländischen Unternehmen oder Personen, die nicht in Japan leben, keine japanischen Einkommens- und Körperschaftsteuern auferlegt. Auf Gewinne, die diese Parteien durch Transaktionen mit Immobilien in Japan erzielen, werden jedoch Steuern erhoben.

Mehr zum Thema:  Softbank muss 420 Milliarden Yen Einnahmen nicht versteuern

Die regionalen Steuerbüros in Sapporo und Tokyo haben die Unternehmen, die an Immobilientransaktionen in der Region Niseko beteiligt sind, durch Registrierung von Unternehmen in verschiedenen Ländern, Informationen von Immobilienunternehmen und Informationen im Internet spezifiziert.

Die Büros informierten dann fünf Unternehmen in Ländern wie Hongkong, Samoa und den Britischen Jungferninseln darüber, dass sie Einkommen von insgesamt 1,5 Milliarden Yen nicht deklarierten.

1,2 Milliarden Yen Gewinn nicht ausgewiesen

Die Behörden identifizierten außerdem zwei Investoren in Hongkong, die Einkommen von insgesamt rund 1,2 Milliarden Yen nicht deklarierten, und forderten sie auf, zusätzliche Steuern in Höhe von 200 Millionen Yen zu zahlen.

Die beiden Personen sind Anteilseigner einer Investmentfirma, die 2007 in Hongkong registriert wurde. Die Firma verkaufte 2017 einen Wald von mehr als 10 Hektar, den sie in Kutchan besaß, an eine singapurische Firma.

Der Verkaufspreis lag bei etwa 300 Millionen Yen, fast so viel wie die Hongkonger Firma beim Kauf des Grundstücks gezahlt hatte.

Gleichzeitig verkauften die beiden jedoch auch Aktien des Unternehmens in Hongkong an das singapurische Unternehmen und erzielten durch den Verkauf Gewinne.

Das regionale Steuerbüro von Sapporo stellte offenbar fest, dass die Gewinne aus dem Verkauf von Unternehmensanteilen, deren Hauptaktiva japanische Immobilien sind, fast die gleichen waren wie die aus dem Verkauf von Immobilien.

Bei Transaktionen nur mit Anteilen von Unternehmen, die Land besitzen, bleiben die eingetragenen Eigentümer unverändert, was die Identifizierung der Transaktionen erschwert.

Die Steuerbehörden wiesen auch auf mehrere japanische und ausländische Unternehmen hin, die keine Quellensteuer entrichteten.

In den Fällen, in denen inländische Unternehmen, einschließlich ausländischer Unternehmen mit Niederlassungen in Japan, japanische Immobilien von ausländischen Unternehmen gekauft haben, müssen sie etwa 10 Prozent der Verkaufspreise als Steuern einbehalten, die von den Verkäufern gezahlt werden. Einige Unternehmen versäumten es jedoch.

Nach Angaben des Forstamtes wurden im Zeitraum von 2006 bis 2018 insgesamt 223 Käufe ausländischer Unternehmen von Waldflächen auf einer Fläche von 2.076 Hektar getätigt. Davon entfielen 178 Einkäufe oder 80 Prozent auf 1.577 Hektar in Hokkaido.

Weitere Fälle von Steuerhinterziehung erwartet

Yoshihito Tanaka, Mitglied der Stadtversammlung von Kutchan, sagte, dass Einkommensausfälle, die dann von den Steuerbehörden aufgedeckt und aufgezeigt würden, nur die Spitze des Eisbergs seien.

Ein zugelassener Steuerberater und ehemaliger Angestellter der Nationalen Steuerbehörde sagte: „Es ist ziemlich schwierig, Transaktionen zwischen ausländischen Unternehmen zu identifizieren. In Fällen, in denen diejenigen, die Steuern zahlen müssen, im Ausland ansässig sind, kommt es leicht zu Steuerrückständen. Die Steuerbehörden bemühen sich Transaktionen mit Ausländern zu erledigen, aber sie werden immer komplizierter. “

Quelle: AS

Rolling Sushi - der Japan-Podcast von Sumikai

Rolling Sushi - Japan für die Ohren

Anzeige

Anzeige

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige

Cookie-Einstellung

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und Werbung einblenden zu können,verwenden wir Cookies. Datenschutz | Impressum

Treffen Sie eine Auswahl um fortzufahren

Ihre Auswahl wurde gespeichert!

Hilfe

Hilfe

Um fortfahren zu können, müssen Sie eine Cookie-Auswahl treffen. Nachfolgend erhalten Sie eine Erläuterung der verschiedenen Optionen und ihrer Bedeutung.

  • Alle Cookies zulassen:
    Jedes Cookie wie z.B. Tracking- und Analytische-Cookies.

Sie können Ihre Cookie-Einstellung jederzeit hier ändern: Datenschutz.

Zurück