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HomeNachrichten aus JapanImpfgegner sorgen in einem Gericht in Tokyo für Unruhe

Forderung nach einer Aufhebung der Zulassung für den Corona-Impfstoff

Impfgegner sorgen in einem Gericht in Tokyo für Unruhe

Mehrere hunderte Impfgegner haben im Bezirksgericht von Tokyo für Unruhe gesorgt. Sie forderten, dass die Zulassung des Corona-Impfstoffes ausgehoben wird.

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Vor Gericht sollte gerade die Klage zur Rücknahme der Zulassung des Corona-Impfstoffes verhandelt werden. Kurz vor dem Beginn der Verhandlung wollten viele Menschen in den Gerichtssaal.

Impfgegner wollen keine Impfpässe in Japan

Das Gerichtspersonal versuchte die Corona-Maßnahmen durchzusetzen, was für einigen Tumult sorgte.

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Neben der Forderung, die Zulassung des Impfstoffs zurückzunehmen, verlangten die Impfgegner zudem, dass die Regierung ihren Plan, Impfpässe einzuführen, fallen lässt.

Mehr als 60 Prozent der japanischen Bevölkerung sind bereits vollständig geimpft, seit die Regierung die COVID-19-Impfstoffe zugelassen hat, darunter auch ein Impfstoff des deutschen Unternehmens BioNTech SE.

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Die Impfkampagne stößt allerdings auch in Japan aus Skepsis, da sich auch dort Verschwörungstheorien breitmachen.

Um eine erneute Ausbreitung des Virus zu verhindern, plant Japan Impfpässe einzuführen, die landesweit genutzt werden, um die sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten zu regulieren.

Corona-Infektionen gehen zurück

In den letzten Wochen ist die Zahl der COVID-19-Fälle in Tokio stark zurückgegangen, nachdem am 13. August, wenige Tage nach dem Ende der Olympischen Spiele, mit 5.773 Fällen ein neuer Rekord erreicht worden war.

Die Menschen werden jedoch weiterhin aufgefordert, Gesichtsmasken zu tragen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

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