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Reaktion zu schwach

In Japan steigt der Unmut über die Maßnahmen gegen die Pandemie

Laut einer aktuellen Umfrage steigt in Japan der Unmut über die Maßnahmen, die die Regierung im Kampf gegen die Pandemie ergreift. Nur 45 Prozent der Befragten gaben an, dass sie zufrieden sind, 6 Prozent weniger als bei einer vorherigen Umfrage im Dezember.

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Die Umfrage wurde am 22 und 23. Dezember durchgeführt und zeigt, dass 41 Prozent überzeugt sind, dass Japans Premierminister Fumio Kishida Führungsstärke im Kampf gegen die Pandemie zeigt, 37 Prozent meinen, dass er versagt.

Deutlich mehr Menschen überzeugen die Maßnahmen neuen des Premierministers

Dies ist jedoch deutlich mehr als in einer Umfrage vom Januar 2021, in der die Zustimmung zum ehemaligen Ministerpräsidenten Yoshihide Suga nur 15 Prozent betrug und 73 Prozent Suga Versagen vorwarfen.

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Japan steckt mitten in einer sechsten Infektionswelle und meldet jeden Tag Höchststände bei der Anzahl der Neuinfektionen. Trotzdem scheinen die Menschen deutlich weniger besorgt zu sein als während der vorherigen Welle.

28 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Bedrohung durch Omikron ernster als bei Delta sehen. 39 Prozent gaben an, dass sie die Bedrohung so ernst wie in der fünften Infektionswelle sehen und 31 Prozent gaben an, dass sie keine Bedrohung in der sechsten Welle sehen.

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Besonders Menschen aus Tokyo und Osaka sehen in Omikron eine große Bedrohung.

Besorgnis wegen des Gesundheitssystems nicht mehr so hoch

69 Prozent der Befragten gaben an, dass sie nur etwas besorgt sind, dass sie keine Behandlung in einem Krankenhaus erhalten werden, wenn sie sich infizieren. 29 Prozent gaben an, dass sie keine Befürchtungen in der Richtung haben, da die Regierung alle nötigen Maßnahmen ergriffen hat.

Speziell zu den Maßnahmen befragt gaben 67 Prozent der Befragten an, dass der „Quasi-Notstand“ unzureichend ist, 20 Prozent halten die Maßnahme für ausreichend.

Schlechte Noten bekommt die Regierung allerdings bei ihrer Reaktion auf Cluster-Infektionen in US-Basen. Die Regierung hatte das US-Militär wiederholt aufgefordert, das Infektionsrisiko einzudämmen.

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669 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Reaktion und die Maßnahme für unzureichend halten.

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